Dienstag, 19. April 2016

Umfragen zur General Election - Head-to-Head


Stand: 07.11.16, 20:15 Uhr

Es werden die zehn aktuellsten Umfragen dargestellt. Es handelt sich um landesweite Umfragen, die lediglich einen Trend vorgeben. Aussagekräftiger hinsichtlich des Ausgangs der Wahl sind die Einzelumfragen für die Bundesstaaten, insbesondere den Swing States. Die Umfragen für Florida, Ohio, Pennsylvania, North Carolina, Nevada, Georgia, New Hampshire, Virginia, Iowa etc. findet Ihr hier.


USA
landesweit


Clinton
Trump
Johnson
Stein

Durchschnitt
45,5
42,3
4,8
2,0
+3,2
47
41
6
3
+6
44
40
6
2
+4
44
43
6
2
+1
47
43
4
2
+4
45
41
5
2
+4
44
41
4
2
+3
48
44
3
2
+4
41
43
6
2
+2
45
43
4
2
+2
50
44
4
1
+6


 Quelle: realclearpolitics.com

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bei den prozentualen Durchschnittswerten der 5 Umfragen komme ich jeweils zu anderen Ergebnissen als aufgeführt, z.B. bei Clinton vs. Trump 46,4 % zu 40,4 %. Die Differenz dürfte dagegen jeweils stimmen.

Gibt es eine Erklärung, warum Rasmussen doch deutlich von den übrigen Umfragen Clinton vs. Trump abweicht?

Die Umfragen werden, nehme ich an, landesweit durchgeführt, ohne dass das Wahlmännersystem eine Rolle spielt, wonach es ja möglich ist, dass ein Kandidat trotz landesweit weniger Stimmen als der Gegenkandidat Präsident werden kann. Für eine realistische Bewertung der Erfolgsaussichten der Kandidaten müssten daher an sich die einzelnen Ergebnisse der Bundesstaaten berücksichtigt werden.

Thomas hat gesagt…

Vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte offensichtlich vergessen, die Durchschnittswerte anzupassen und habe nur die Differenzen neu berechnet. Ich habe es inzwischen korrigiert.
Weshalb es bei einigen Instituten zu teils deutlichen Abweichungen kommt, kann ich nicht abschließend sagen. Rasmussen hat bereits in ihrer letzten Umfrage ein Unentschieden gesehen. Die Umfragen sind alle mit Links hinterlegt, dort kann man mehr über die Umfragemodalitäten erfahren.
Grundsätzlich können diese Umfragen tatsächlich nur als vage Stimmung aufgefasst werden, zumindest kann damit noch keine Prognose über den Ausgang der Wahl getroffen werden. Dennoch kann man natürlich schon einen EIndruck davon erhalten, welche Kandidaten es ggf. schwerer haben werden als andere. Das Wahlmännersystem, das natürlich entscheidend ist, findet hier bislang keine Berücksichtigung. Sobald aber die Nominierungsparteitage gelaufen sind und das Duell endgültig feststeht, werde ich alle relevanten Bundesstaaten mit Umfragen hier aufführen. Das werden die klassischen Swing States sein und je nachdem wie das Duell lauten wird, stark umkämpfte Bundesstaaten, die sonst nicht so sehr im Fokus standen.
Ich werde die Seite ohnehin nach Abschluss der Vorwahlen etwas umgestalten und nach den wichtigsten Fragen zur General Election ausrichten.
Danke nochmal für den Hinweis!

Anonym hat gesagt…

Ich denke, dass Pennsylvania dieses Mal der Schlüssekstaat sein wird. Ausserdem ist es stark zu vermuten, dass die Wähler sich bei Umfragen eher zurück halten, wenn sie für Trump sind, also das nicht immer angeben. Er dürfte also noch etwa 2-3 % mehr Stimmen erhalten. Ähnlich ist es ja auch bei uns mit der AfD; die hatte auch bei den letzten Wahlen mehr Stimmen als vorhergesagt.Es wird auf alle Fälle total spannend/knapp.

Florian Kuhlmann hat gesagt…

Ich denke auch das man bei dieser Wahl eine höhere Fehlerquote
rechnen muss, als bei sonstigen Wahlen.
Gelogene Aussagen bei den Umfragen,
können aber von beiden Seiten nicht ausgeschlossen werden.

Einerseits ganz klar bei Trump, vergleichbar mit dem was wir in Deutschland mit der AFD erlebt haben.

Aber es werden Republikanische Stammwähler für Clinton stimmen,
und die könnten meiner Meinung auch bei Umfragen lügen.

Ich denke, dass Trump überraschend viele Stimmen in Kalifornien bekommt,
und Clinton dafür überraschend viele Stimmen von Texas.
Evt passieren völlig bekloppte Sachen,
z.B.
Michigan geht an Trump, dafür Georgia an Clinton usw