Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Samstag, 30. April 2016

Marco Rubio nähert sich Donald Trump an und John Boehner schießt gegen Ted Cruz

Die Lage der Republikaner ist weiter vertrackt. Nach den klaren Siegen Donald Trumps in den Vorwahlen der letzten Wochen, scheinen sich mehr und mehr Republikaner mit dem Gedanken abzufinden, dass Trump ihr Kandidat für die Präsidentschaftswahl werden wird.
Besonders einer ließ mit einem Interview mit der Tampa Bay Times aufhorchen. Marco Rubio, bereits ausgestiegener Kandidat der Republikaner, sagte, dass sich Donald Trump signifikant verbessert habe. Selbst wenn er die 1237 Delegierten nicht ganz erreichen sollte, würde sich Rubio dafür aussprechen, Trump zu nominieren. Alles andere sei gegenüber den Wählern nicht vermittelbar. Rubio wolle keinen Kandidaten offiziell unterstützen, er werde aber das Votum des Parteitages annehmen und den gemeinsamen Kandidaten der Republikaner unterstützen, ganz gleich wer es ist. Man dürfe die Partei nun nicht spalten.
US Senator of Florida Marco Rubio 02
Marco Rubio

Marco Rubio zeigt sich insgesamt neutral nach seinem Ausstieg. Noch vor Wochen hatte er hervorgehoben, dass Ted Cruz der einzig verbliebene konservative Kandidat der Republikaner sei. Dennoch kommen die neuesten Aussagen zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Wenige Tage vor dem wichtigen Primary in Indiana, wo der Sieger wieder die meisten, ggf. auch alle Delegierten erhalten wird, wäre eine klare Aussage zugunsten Ted Cruz wichtig gewesen, sofern Rubio ein Interesse daran hätte, Trump zu stoppen. Cruz liegt in den Umfragen für Indiana im Durchschnitt nur rund 2% hinter Trump. Aber Rubio wird sich auch daran erinnern, dass er nicht nur vom aktuellen Spitzenreiter angegriffen wurde. In Erinnerung sind auch zahlreiche TV-Debatten und Rede-Fernduelle gegen Cruz, die nicht immer in einem freundlichen Ton stattfanden. Lange Zeit hatten sich Cruz und Rubio um die Verfolgerposition Nr. 1 gestritten.

Auch weitere Republikaner, wie Rick Perry, Bob Corker, Bill Shuster oder Jeff Miller äußerten sich zuletzt zumindest neutral zu einer Nominierung Trumps. Die Angst vor einem Zusammenbruch der Partei ist in teils resignierenden Äußerungen förmlich greifbar. Begeisterung für den eigenen Spitzenmann sieht anders aus, aber dass überhaupt Senatoren und andere Parteigrößen nun auf Donald Trump zugehen, ist für ihn schon ein Erfolg. Denn sollte es zu einer Brokered Convention kommen, ist auch klar, dass Cruz und andere auch den unbedingten Willen der Partei brauchen, Trump zu verhindern. Die Entwicklungen dieser Tage, deuten nicht darauf hin. Zwar hat auch Ted Cruz in den vergangenen Monaten wichtige und prominente Republikaner hinter sich bringen können, aber für einen erfolgreichen Aufstand gegen Trump müssten schon weit mehr Parteifreunde mitziehen. Derzeit fehlt es aber an einem strukturierten und geschlossenen Auftreten der Republikaner. Das hat auch damit zu tun, dass Ted Cruz in Teilen der Partei ebenfalls alles andere als beliebt ist. Seine Stärken sind eine nahezu bedingungslose Verfassungstreue gepaart mit einer sehr wertkonservativen Haltung. Das spricht ein Teil der republikanischen Wähler an, andere Teile jedoch fassen dies auch als Schwäche auf und werfen ihm eine Unfähigkeit zur Kompromissbildung und Blockadepolitik vor.
John Boehner
John Boehner
Besonders scharf und beleidigend meldete sich nun der im vergangenen Herbst zurückgetretene Sprecher des Repräsentantenhauses John Boehner zu Wort. Über Cruz sagte er, dass dieser "den Teufel im Leib trage" und bezeichnete den Senator aus Texas als "erbärmlichen Hurensohn". Nun, konkret nannte er ihn "son of a bitch", was nicht zwingend wörtlich verstanden werden muss, letztlich bleibt es aber bei einer eindeutig beleidigenden Entgleisung. Auch der frühere Senator von New Hampshire Judd Gregg bezeichnete Ted Cruz als Demagogen.

Eigentlich wäre die Unzufriedenheit mit Trump und Cruz eine gute Voraussetzung für John Kasich der lachende Dritte zu werden. Aber eine richtige Aufbruchstimmung kommt auch bei ihm nicht auf. Kasich, der übrigens noch immer weniger Delegierte gewonnen hat, als der vor über sechs Wochen ausgestiegene Marco Rubio, fehlt der Rückhalt der eigenen Wählerschaft. Insgesamt hat der Gouverneur von Ohio bislang rund 3,7 Mio Stimmen gewonnen, Trump liegt bei 10,1 Mio und Cruz bei 6,9 Mio. Dies dürften auch die meisten Republikaner im Blick haben. Wer nicht mal ansatzweise auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter ist, gilt auch als vom Wähler nicht gewollt. Dass Kasich zwar derzeit der einzige der drei Republikaner ist, der gegen Hillary Clinton in den Umfragen gewinnen könnte, spielt hierbei zunächst eine untergeordnete Rolle, gibt aber auch schon einen Ausblick auf das nächste Problem, das sich der Grand Old Party eröffnen könnte.


Mittwoch, 27. April 2016

Ted Cruz benennt Carly Fiorina als seine Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin

Als Ted Cruz gegen Mittag eine "wichtige Mitteilung" für die Abendstunden ankündigte, begannen die Spekulationen. Wie die Los Angeles Times berichtet, bestätigen nun verschiedene Quellen, dass Cruz am Abend Carly Fiorina als seine Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin benennen wird. Cruz wäre damit der erste der verbliebenen Kandidaten, der sein Running Mate bekannt gibt.
Carly Fiorina & Ted Cruz
Fiorina und Cruz im Wahlkampf in Phoenix, Arizona
Angesichts des Gesamtstands bei den Republikanern kann diese Ankündigung zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur als weiterer Versuch betrachtet werden, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich Trumps Verfolgern bietet, um dessen Nominierung zu verhindern. Und das Konzept könnte evtl aufgehen. Donald Trump hat einige Schlüsselstaaten vor sich, die er gewinnen sollte; dazu gehört auch Kalifornien. Hier werden am 07.06. insgesamt 172 Delegierte vergeben. Carly Fiorinas politische Heimat ist Kalifornien und sie könnte hier beim Primary für einen Stimmenzuwachs zugunsten Ted Cruz sorgen. Fast alle Delegierte in Kalifornien werden anhand der Stimmenergebnisse in den 53 Congressional Districts vergeben. Jeder Kandidat der einen District gewinnt, erhält alle 3 Delegierte. 5-10% Stimmenanteil mehr, können hier also ausschlaggebend für die Verteilung von sehr vielen Delegierten sein. Schwächelt Trump in Kalifornien, würden ihm wichtige Delegierte auf dem Weg zu seiner Nominierung verloren gehen.
Carly Fiorina beendete ihre Präsidentschaftskandidatur am 10.02. und gab am 09.03. ihre Unterstützung für Ted Cruz bekannt. Die frühere CEO von Hewlett Packard gilt als eher moderate Kandidatin der Republikaner und würde damit auch den Cruz-fernen Flügel der Republikaner ansprechen.

Dienstag, 26. April 2016

Trump fügt Cruz und Kasich schwere Niederlagen zu - Clinton gewinnt und Sanders spricht nicht mehr von der eigenen Nominierung


by Heimspiel - der Fußball Channel


Donald Trump gewinnt in allen fünf Bundesstaaten, Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Delaware und Rhode Island. Hillary Clinton gewinnt in Pennsylvania, Maryland, Connecticut und Delaware. Sanders gewinnt in Rhode Island.

Donald Trump kommt nach aktuellen Zahlen (Stand 09:30) auf rund 148 Delegierte. Cruz holt 7 Delegierte und Kasich kommt auf 9 Delegierte. In diesen Berechnungen sind bereits 46 der 54 formal ungebundenen Kandidaten aus Pennsylvania eingerechnet und wurden den Kandidaten zugeordnet. Hier zur Quelle der Zuordnung. Allerdings bleibt die Zuordnung vage und kann nicht abschließend festgestellt werden. Selbst ohne diese ungebundenen Delegierten kommt Trump auf 110 Delegierte. Für Donald Trump ist es ein sehr starkes Ergebnis. Cruz und Kasich schaffen es nicht, dem Spitzenreiter eine bedeutende Anzahl an Delegierten abzunehmen. Unter Berücksichtigung der noch ausstehenden Vorwahlen, ist es durch das heutige Ergebnis wieder eher wahrscheinlich, dass Trump die 1237 Delegierten-Marke erreichen kann.
Bei den Demokraten kann Hillary Clinton ihren Vorsprung auf Sanders wie erwartet um etwa 52 Delegierte ausbauen.
Bernie Sanders hat in einer ersten Reaktion gesagt, dass er für eine starke progressive Plattform am demokratischen Nominierungsparteitag kämpfen werde. Von der eigenen Nominierung hat er heute nicht mehr gesprochen.

Stand 09:30 Uhr
Demokraten
Auszählung
Hillary Clinton
Bernie Sanders
Pennsylvania
(189)
99 %
55,6 %
106
43,6 %
83
Maryland
(95)
93 %
63,0 %
61
33,2 %
34
Connecticut
(55)
98 %
51,5 %
28
46.8 %
27
Rhode Island
(24)
99 %
43,3 %
11
55,0 %
13
Delaware
(21)
99 %
59,8 %
12
39,2 %
9
Heute gewonnene Delegierte
0 Delegierte offen
218
166
In Klammern die Anzahl der Delegierten, Superdelegierte nicht mit aufgeführt
Proportionale Delegiertenverteilung in allen Bundesstaaten.


Republikaner
Auszählung
Donald
Trump
Ted
Cruz
John
Kasich
Pennsylvania
*(71)/(17/54)
99 %
56,8 %
17+(38)
21,6 %
0+(4)
19,2 %
0+(4)
Maryland
**(38)
86 %
54,6 %
38
18,8 %
0
22,9 %
0
Connecticut
***(28)
90 %
57,7 %
28
11,7 %
0
28,5 %
0
Rhode Island
****(19)
99 %
63,8 %
11
10,4 %
3
24,4 %
5
Delaware
*****(16)
99 %
60,8 %
16
15,9 %
0
20,4 %
0
Heute
gewonnene
Delegierte
8 Delegierte offen
110+(38)
3+(4)
5+(4)
*In Pennsylvania gehen 17 Delegierte an den Gesamtsieger. Die übrigen 54 Delegierte werden direkt gewählt, sind ungebunden, können sich aber vor der Wahl für einen Kandidaten aussprechen, müssen dies aber nicht. Auch müssen sie sich nicht an ihre Aussagen halten. Quelle der Zuordnung dieser Delegierter.
**Der Gewinner des Gesamtergebnisses erhält 14 Delegierte, weitere 24 Delegierte gehen an den jeweiligen Sieger der 8 Districts (je 3 Delegierte).
***Der Gewinner in den 5 Districts erhält je 3 Delegierte, schafft ein Kandidat mindestens 50% im Gesamtergebnis erhält er weitere 13 Delegierte. Andernfalls werden diese Delegierten aufgeteilt.
****Proportionale Delegiertenverteilung, 10%-Hürde
***** Der Gewinner erhält alle 16 Delegierte.

01:50 Uhr
In zehn Minuten schließen die Wahllokale! Vermutlich werden bereits kurz nach 02:00 Uhr in einigen Bundesstaaten die Sieger feststehen. Wichtig ist aber nicht nur die Frage nach den Siegern, vielmehr wird es auf das Ausmaß der Siege ankommen. Die Erwartungshaltung sieht meiner Einschätzung nach in etwa so aus, dass Trumps Ziel sein sollte, heute 100 Delegierte+X zu gewinnen. Das ist möglich und mit Blick auf die 1237 Delegierten für die Nominierung auch dringend erforderlich. Ein Ergebnis unter 100 Delegierten für Trump, wäre trotz einiger Niederlagen ein Erfolg für Cruz und Kasich. Schafft Trump 120 Delegierte und mehr, kann er von einem großen Sieg sprechen.

Bei den Demokraten wird erwartet, dass Hillary Clinton ihren Vorsprung ausbauen kann. Clinton wird zufrieden sein, wenn sie rund 40-50 Delegierte mehr erhält als Sanders. Der Senator müsste zufrieden sein, wenn es ein annähernd ausgeglichenes Delegiertenverhältnis gibt. Ein Gesamterfolg Sanders am heutigen Tage wäre eine Riesenüberraschung.

01:10 Uhr
Mit Spannung blicken die Republikaner auf mögliche erste Auswirkungen aus der Cruz-Kasich-Kooperation. Beide im Gesamtstand bereits abgehängten Kandidaten wollen Trump von den 1237 Delegierten fern halten und hoffen wiederum auf eine zweite Chance in einem dann erforderlichen zweiten Wahlgang auf dem Nominierungsparteitag. Dafür haben sie sich verständigt, sich gegenseitig in den Bundesstaaten Indiana, Oregon und New Mexico nicht mehr in die Quere zu kommen. Cruz soll in Indiana von Kasichs Wählern profitieren, andersrum soll der Gouverneur von Ohio in Oregon und New Mexico gegen Trump punkten. Nehmen die Anhänger von Cruz und Kasich diese Planspiele an, könnte es heute in Einzelfällen schon eng werden für Trump. Aber dann muss schon einiges zusammenkommen, will man den Spitzenreiter heute schlagen. Es ist eher nicht damit zu rechnen.

00:55 Uhr
In Maryland werden bei den Demokraten 95 Delegierte vergeben. Clinton führt laut Umfragen deutlich mit rund 24% Vorsprung. Die Republikaner kämpfen um 38 Delegierte. Der Sieger des Gesamtergebnisses und in den einzelnen Districts erhält jeweils alle Delegierte. Trump ist auch hier favorisiert.

00:45 Uhr
Delaware und Rhode Island stehen heute nicht so sehr im Fokus. Es sind kleine Bundesstaaten mit wenigen Delegierten. Trump dürfte als Sieger in Delaware alle 16 Delegierte gewinnen. In Rhode Island werden die 19 Delegierten proportional zum Stimmenergebnis verteilt. Bei den Demokraten werden in Rhode Island 24 Delegierte vergeben, in Delaware sind es 21. Insbesondere in Rhode Island werden Sanders Chancen zugetraut, Clinton zu schlagen. Gleichwohl führt Clinton die Umfragen in beiden kleinen Bundesstaaten an.

00:30 Uhr
Connecticut: Hier kommt es darauf an, ob Trump die 50% schafft und 13 Delegierte sicher hat und mit weiteren Erfolgen in den Districts bis zu 15 weitere Delegierte gewinnen kann. Bei den Demokraten ist hier der Vorsprung Clintons vor Sanders laut Umfragen nicht so deutlich wie etwa in Pennsylvania oder Maryland. Der Senator liegt knapp 6% hinter Clinton. In Connecticut könnte Sanders also nochmal punkten.

00:00 Uhr
In zwei Stunden schließen die Wahllokale in allen fünf Bundesstaaten.
Bernie Sanders hat heute nochmal zu einer hohen Wahlbeteiligung aufgerufen. Nach seiner Rechnung kann er gewinnen, wenn viele Wähler von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen.

23:50 Uhr
Mit Delegiertenlisten wie hier z. B. von Ted Cruz machen die drei republikanischen Bewerber in Pennsylvania Werbung. Hintergrund ist der sog. Loophole Primary, den es im Keystone State gibt. Hier werden in den 18 Congressional Districts jeweils 3 Delegierte direkt gewählt. Die Delegierte können, müssen aber nicht, eine Kandidatenpräferenz vorab benennen. Selbst für den Fall, dass sie es getan haben, wären sie nicht daran gebunden und könnten noch bis zum Nominierungsparteitag ihre Meinung ändern. Auf diese Weise werden 54 der insgesamt 71 Delegierten in Pennsylvania ungebunden gewählt. Die übrigen 17 Delegierten gehen an den Sieger des Gesamtergebnisses und sind an diesen auch gebunden. Die Kandidaten haben also mehr oder weniger sorgfältig Delegierte ausgewählt, die sie den Wählern mit solchen Listen empfehlen, in der Hoffnung, dass diese am ehesten dem Kandidaten gegenüber loyal bleiben. Die Wähler suchen dann auf ihren Wahlzetteln in ihrem District die Namen der empfohlenen Delegierten und können so dann indirekt für ihren favorisierten Präsidentschaftskandidaten votieren. Bislang konnte Cruz bei solchen Abstimmungen aufgrund einer vor Ort besser vernetzten und organisierten Kampagne stärker abschneiden als Trump.


23:25 Uhr
Donald Trump hat heute via Twitter Bernie Sanders empfohlen, eine unabhängige Kandidatur anzustreben. Die Demokraten würden Sanders schlecht behandeln. Die Empfehlung ist wohl weniger als gut gemeinter Ratschlag an den Senator zu verstehen. Vielmehr dürfte es eine Drohung Trumps an die eigene Partei sein, in der er zu verstehen gibt, dass er zu einer unabhängigen Kandidatur bereit sei, sollten die Republikaner weiter versuchen, ihm Abseits der Vorwahlen die Nominierung streitig zu machen.

23:15 Uhr
Herzlich Willkommen zum Live Ticker in dieser Nacht. In fünf Bundesstaaten laufen seit einigen Stunden die Primaries der Demokraten und Republikaner. Um 02:00 Uhr deutscher Zeit schließen die Wahllokale. Es wird mit Erfolgen von Donald Trump und Hillary Clinton gerechnet. Insbesondere das Rennen bei den Republikanern bleibt spannend, da noch nicht absehbar ist, ob Trump die erforderlichen 1237 Delegierte erreichen wird.
Insgesamt werden bei den Demokraten heute Nacht 384 Delegierte vergeben, bei den Republikanern sind es 172.

Vorschau auf die fünf Primaries am Dienstag

In fünf Bundesstaaten finden heute Primaries der Demokraten und Republikaner statt. Die an und nahe der Ostküste gelegenen Bundesstaaten Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Delaware und Rhode Island sind weitere wichtige Bausteine auf dem Weg zur Nominierung.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch
by Heimspiel - der Fußball Channel

Insgesamt werden bei den Demokraten 384 Delegierte verteilt, bei den Republikanern sind es 172 Delegierte. Die Favoriten für diese Vorwahlen sind die jeweiligen bisherigen Spitzenkandidaten Clinton und Trump. Beide können damit rechnen, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Spannend wird es bei der Frage, in welchem Umfang die Siege ausfallen. Insbesondere bei den Republikanern hängt viel davon ab, ob es Trump gelingen wird, wieder eine deutliche Mehrheit der Delegierten zu erringen, um seinem Ziel der 1237 Delegierten ein gutes Stück näher zu kommen. Auch Hillary Clinton will nun so früh wie möglich, auch die restlichen theoretischen Chancen Sanders zunichte machen. Sanders müssten schon zwei oder drei Überraschungssiege in der Nacht zu Mittwoch gelingen, will er nochmal zurück ins Rennen um die Nominierung. Damit ist aber seriös betrachtet, nicht zu rechnen.

Trump kann und muss auf 100 Delegierte plus X hoffen


Schauen wir also zunächst auf die Republikaner. In der folgenden Tabelle habe ich mal eine Prognose gewagt und dargestellt, mit welcher Delegiertenanzahl Donald Trump rechnen kann/ sollte.

Bundesstaat + Delegierte
Umfragen
Trump
Umfragen
Konkurrenten
Meine Prognose
Delegierte Trump
Maryland – 38 - WTA*
48%
27% Kasich, 22% Cruz
32-38
Connecticut – 28 - WTM**
53%
27% Kasich, 15% Cruz
22-28
Delaware – 16 - WTA***
55%
18% Kasich, 15% Cruz
16
Rhode Island – 19 -Prop.****
52%
23% Kasich, 12% Cruz
11-15
Pennsylvania – 71 (davon 54 formal ungebunden)*****
46%
26% Cruz, 23% Kasich
17+X
 *Der Gewinner (statewide+district) erhält alle Delegierte
** Der Gewinner in den 5 Districts erhält je 3 Delegierte, schafft ein Kandidat mindestens 50% im Gesamtergebnis erhält er weitere 13 Delegierte. Andernfalls werden diese Delegierten aufgeteilt.
*** Der Gewinner erhält alle 16 Delegierte
****Proportionale Delegiertenverteilung, 10%-Hürde
*****In Pennsylvania gehen 17 Delegierte an den Gesamtsieger. Die übrigen 54 Delegierte werden direkt gewählt, sind ungebunden, können sich aber vor der Wahl für einen Kandidaten aussprechen, müssen dies aber nicht. Auch müssen sie sich ggf. nicht an ihre Aussage halten.

Demnach kann Donald Trump, sofern keine größeren Überraschungen eintreten mit mindestens 100 von 172 Delegierten in der kommenden Nacht rechnen. Sollte Trump in Pennsylvania viele Delegierte gewinnen, die zwar ungebunden sind, sich aber für ihn aussprechen, kann sein Ergebnis noch weitaus besser ausfallen. Theoretisch sind sogar 160 Delegierte oder mehr möglich. Dafür müsste aber an dem Abend schon alles passen für Trump. Auf dem Weg zur Nominierung fehlen Trump aktuell noch etwa 390 Delegierte. Nach den Vorwahlen in der kommenden Nacht sind noch etwa 530 Delegierte zu vergeben. Das zeigt, dass es sich Trump eigentlich auch nicht leisten kann, mit unter 100 Delegierten die fünf heutigen Primaries abzuschließen. 

Problematisch wird es für Trump, sollte es z. B. in Maryland eine Überraschung geben. Ich hatte zuletzt bereits über eine Art der Kooperation zwischen Cruz und Kasich berichtet, nach der der jeweils abgeschlagene Kandidat in den verbleibenden Bundesstaaten im dortigen Wahlkampf die Bemühungen einstellt. Diese Vereinbarung wurde für Indiana (in einer Woche) und Oregon sowie New Mexico getroffen. Von den heute anstehenden Primaries war noch nicht die Rede. Aber natürlich kann es sein, dass z. B. ein Großteil der Cruz-Anhänger in Maryland nun zu Kasich umschwenken wird. Gemeinsam lägen beide zusammen in etwa gleichauf mit Trump. Ähnlich verhält es sich auch in Pennsylvania, nur umgekehrt. Hier könnte Cruz profitieren. Es wird also auch spannend sein, zu sehen, ob die Wähler von Kasich und Cruz den Planungen ihrer Favoriten folgen und evtl. schon in der kommenden Nacht für Überraschungen sorgen. Ich rechne zwar damit, dass sich der jeweils erste Verfolger Trumps noch verbessern wird, eine massenhafte Wählerbewegung zwischen Cruz und Kasich wird aber vermutlich ausbleiben. Es sei denn, es gibt nochmal einen Last-Minute-Aufruf der Kandidaten selbst, in dem sie offen und gezielt darum bitten, dem Konkurrenten die Stimme zu geben. Aber auch dann ist erfahrungsgemäß nicht annähernd mit einer 100%-Wählerwanderung zu rechnen. 
Kleinere Erfolge sind gegen Trump aber dennoch möglich, z. B. wenn es Cruz und Kasich gelingen sollte, Trump in Connecticut unter 50% zu drücken, dann würden weitere Delegierte von Trumps Konto verloren gehen, bzw. nicht gewonnen werden. Der Ausgang in Pennsylvania ist schwer einzuschätzen, da vieles davon abhängen wird, wie gut die jeweiligen Wahlkampfteams bei der Delegiertenanalyse gearbeitet haben und wie transparent dieser Loophole-Primary sein wird. Letztlich bleibt es aber dabei, dass alle 54 Delegierten der Districts ungebunden bleiben.
Alle weiteren Infos zu den Bundesstaaten und ihren Regelungen bei der Delegiertenverteilung findet Ihr oben in der Tabelle mit einem Klick auf den jeweiligen Bundesstaat.

Hillary Clinton will ihren Vorsprung weiter ausbauen


Bei den Demokraten hofft Hillary Clinton auf weitere Siege. Und diese sollten nach ihrem Geschmack möglichst deutlich ausfallen, um die Anhänger Sanders zu demoralisieren. Läuft alles normal, dürfte sich Clinton keine allzu großen Sorgen mehr um ihre Nominierung machen, aber dennoch hat sie ein Interesse daran, Bernie Sanders bei den gebundenen Delegierten möglichst frühzeitig auch formal zu besiegen. Jeder Zweifel an ihren Siegchancen und jede Woche die vergeht, in der Sanders seine Anhänger weiter begeistern und motivieren kann, wirkt sich langfristig evtl. als Schwächung Clintons aus. Und je länger und mehr Menschen Sanders folgen, desto schwieriger wird es für Clinton, diese später für sich zu gewinnen.
Blickt man auf die nun anstehenden Primaries und die Umfragen, könnte Clinton alle fünf Primaries gewinnen und so ihren Vorsprung auf Sanders im Gesamtstand um etwa 35 bis 50 Delegierte ausbauen. Lediglich in Connecticut und Rhode Island scheint Sanders derzeit noch Aussichten auf einen Erfolg zu haben. Insbesondere in den Bundesstaaten mit vielen Delegierten liegt Clinton in den Umfragen komfortabel vorne.
Die Sanders-Anhänger hoffen evtl. noch auf eine Überraschung. Sollten sich die Clinton-Anhänger in Sicherheit fühlen und nicht mehr so motiviert zur Wahl gehen, will das Sanders-Lager profitieren, wohl wissend, dass es auch genau andersherum kommen kann. Glauben viele Sanders-Unterstützer nicht mehr daran, Clinton abzufangen, könnten auch sie zuhause bleiben.

Alle weiteren Infos zu den aktuellen Umfragen und die Anzahl der Delegierten und Superdelegierten in Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Delaware und Rhode Island findet Ihr auch hier mit einem Klick auf die Bundesstaaten in der obigen Tabelle.

Live-Ticker ab dem späten Abend, Wahllokale schließen um 02.00 Uhr


Die Wahllokale schließen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 02:00 Uhr deutscher Zeit. Vorher ist nicht mit Ergebnissen zu rechnen. Ich werde mich, am späten Abend dann wieder mit einem Live-Ticker melden, die letzten Infos geben und die Ergebnisse fortlaufend übersichtlich aufbereitet posten.

Montag, 25. April 2016

Ted Cruz und John Kasich kooperieren gegen Donald Trump

Es ist wohl das letzte, aber nicht aussichtlose Aufbäumen von Ted Cruz und John Kasich, die Nominierung Donald Trumps zu verhindern.
In zwei miteinander abgestimmten Statements am späten Sonntagabend verkündeten Cruz und Kasich, dass das Ziel nun sein, Trumps Mehrheit im 1.Wahlgang, also die 1237 Delegierte, zu verhindern.

Governor of Ohio John Kasich at NH FITN 2016
John Kasich fährt Wahlkampf in Indiana zurück

Inhalt der Vereinbarung ist, dass John Kasich nicht länger Zeit, Geld und Personal im Wahlkampf im Bundesstaat Indiana investieren wird. Indiana ist ein Winner-take-All (district & statewide) Staat. Trump liegt in den Umfragen vorn, aber nur etwa 6% vor Cruz. Trump kommt im Schnitt auf 39%, Cruz auf 33% und Kasich auf 19%. Ziel ist es also, möglichst viele Kasich-Wähler zur Unterstützung von Ted Cruz zu bringen, so dass dieser Trump überholen und ihm damit wichtige Delegierte wegnehmen kann.

Ted Cruz
Ted Cruz soll in Indiana davon profitieren

Ted Cruz soll dagegen bei den Vorwahlen in Oregon und New Mexico zurückziehen, um einen ähnlichen Effekt für John Kasich zu erreichen. Über weitere Bundesstaaten ist bislang noch nichts bekannt geworden. Wie weit die Kooperation gehen soll, bleibt erstmal noch vage. Ob sich etwa das Wahlkampfteam Kasichs in Indiana nur passiv zeigt und nichts mehr macht, oder ob es direkt einen aktiven Wahlaufruf für Ted Cruz geben wird, bleibt abzuwarten. Auch die Reaktionen der Super PACs, die unabhängig vom Wahlkampf ihrer Kandidaten agieren (müssen), stehen noch aus.

Donald Trump bezeichnete via Twitter das Zusammenwirken zwischen Cruz und Kasich als Verzweifelungstat.

Obama zu Besuch in Hannover - Kandidaten konzentrieren sich auf Dienstag

Präsident Barack Obama
US-Präsident Barack Obama
Es ist die wohl letzte Reise nach Deutschland während seiner Amtszeit. US-Präsident Barack Obama ist heute anlässlich der Hannover Messe in die niedersächsische Landeshauptstadt gekommen und traf am Nachmittag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen. Gegen Mittag kam Obama direkt aus London, wo er die Briten eindringlich vor einem "Brexit" warnte und den Verbleib in der EU auch zur Bedingung für eine bevorzugte wirtschaftliche Zusammenarbeit machte.

Für eine verbesserte wirtschaftliche Kooperation soll auch das geplante Freihandelsabkommen TTIP sorgen, Nachdem insbesondere am Samstag geschätzt 30.000 Menschen in Hannover gegen TTIP demonstrierten und auch in den USA der Widerstand gegen das Freihandelsabkommen wächst, will der US-Präsident wie auch die deutsche Bundesregierung das Thema nochmal forcieren. Es wird allerdings eben wegen des wachsenden Widerstands und weiterer offener Fragen nicht erwartet, dass das Abkommen noch innerhalb Obamas Amtszeit abgeschlossen wird.


Skepsis zu Freihandelsabkommen auch bei den Präsidentschaftskandidaten in den USA


Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich die potenziellen Nachfolger Obamas bislang eher ablehnend zu TTIP geäußert haben. Donald Trump, Bernie Sanders als auch Hillary Clinton hatten sich bislang kritisch zu diesem und auch dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und den Pazifikanrainerstaaten (TPP) geäußert. Nicht wenige vermuten aber, dass zumindest Hillary Clinton sich letztlich doch durchringen würde, ein solches Abkommen zu unterzeichnen. Der Druck im Wahlkampf, den sie von dem links ausgerichteten Bernie Sanders erhält, ist so groß, dass sie sich zum Thema Freihandelsabkommen anders als früher eher kritisch gezeigt hat. Sanders Unterstützer befürchten aber, dass sie, sobald Clinton die Nominierung gewonnen hat, wieder etwas weiter vom progressiven Flügel der Demokraten abrücken könnte. Dennoch auch Clinton wird insbesondere die Interessen der USA, sei es nun der Wirtschaft und/oder den Arbeitnehmerschaft im Blick haben und sicherlich, dies auch zur Bedingung für ein Zustandekommen eines Freihandelsabkommens machen.


Außenminister Steinmeier lobt Obama und bevorzugt offensichtlich Hillary Clinton.


Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier lobte Präsident Obama heute im Bericht aus Berlin, Steinmeier hob dabei die gemeinsamen Interessen und Erfolge wie z. B. beim Atomdeal mit dem Iran und im Ukrainekonflikt hervor. Auch nannte er die Annäherung der USA mit Kuba. "Wahrscheinlich waren wir uns in unseren Sichtweisen mit einer US-Administration noch nie so nah", sagte Steinmeier. Etwas besorgt zeigte sich der Außenminister jedoch mit Blick auf die Zeit nach Obama. Steinmeier machte keinen Hehl daraus, dass ihm eine US-Präsidentin Hillary Clinton wohl deutlich lieber sei, als Donald Trump im Weißen Haus. So sei er zuversichtlich, ob einer Zusammenarbeit mit Clinton. Einen kleinen Seitenhieb gab es dann auch noch für Donald Trump. Von ihm gebe es widersprüchliche Aussagen, in welche Richtung die USA außenpolitisch steuern wollten, so Steinmeier.
Auch auf die Forderung einiger Kandidaten im Wahlkampf, die Europäer und ausdrücklich auch Deutschland sollten sich bei Einsätzen der NATO und bei der Erfüllung der vereinbarten Ausrüstungsstandards finanziell mehr engagieren, ging Steinmeier ein. Hier verteidigte der Außenminister das bisherige Engagement der Bundesrepublik. Man gebe sich Mühe den Verteidigungshaushalt zu erhöhen. Außerdem sei Deutschland das Land, das an vorderster Stelle, die baltischen Staaten mit Sicherheitsmaßnahmen unterstütze.

Am Montag kommt es dann in Hannover noch zu einem kurzfristig verabredeten Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Obama, Kanzlerin Merkel, dem britischen Premierminister Cameron, Frankreichs Präsident Hollande und dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi.


Fünf Vorwahlen in den USA - Kandidaten blicken gespannt auf die Ostküste


Derweil bereiten sich die Amerikaner auf eine weiteren Wahlabend vor. Am Dienstag finden Primaries in fünf Bundesstaaten statt, Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Delaware und Rhode Island. Insgesamt geht es bei den Republikanern um 172 Delegierte, die Demokraten kämpfen um 384 Delegierte zzgl. Superdelegierte. Es werden weitere Erfolge der beiden Spitzenreiter Trump und Clinton erwartet. Einen Ausblick auf die Vorwahlen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gibt es hier am Montag Abend.

Sonntag, 24. April 2016

Indiana

Kommende Vorwahlen: Indiana

Flag of Indiana.svg
Flagge von Indiana

In Indiana leben gut 6,6 Mio Einwohner. Mit rund 850.000 Einwohner ist die Hauptstadt Indianapolis zugleich auch die größte Stadt des Bundesstaats.

Der "Hoosier State"  ist grundsätzlich eine republikanische Hochburg. In den vergangenen rund 50 Jahren konnte nur Lyndon B. Johnson 1964 und sehr überraschend und äußerst knapp Barack Obama im Jahr 2008 eine demokratische Mehrhheit gewinnen. Bereits 2012 verloren die Demokraten die 11 Wahlmännerstimmen wieder an die Republikaner. 
Aktueller Gouverneur ist der Republikaner Mike Pence.

Indiana ist stark landwirtschaftlich geprägt und die Bevölkerungsstruktur ist eher ländlich-kleinstädtisch. Lediglich Indianapolis und der industriell geprägte Norden am Lake Michigan weichen von dieser Struktur ab.
Die Landwirtschaft ist auch der wichtigste Wirtschaftsfaktor, Indiana ist Teil des "Corn Belts", einer Bundesstaaten übergreifenden Region mit einem hohen Anteil an Getreideanbau.
Indianapolis ist Austragungsort eines der berühmtesten Autorennen der Welt, der Indianapolis (Indy) 500.

Vorwahltermin Republikaner: 03.05. Open Primary
Vorwahltermin Demokraten: 03.05. Open Primary

Anzahl der zu vergebenen Delegiertenstimmen:

Demokraten: 92, davon 9 Superdelegierte (proportionale Verteilung: 56 Delegierte in den 9 Districts und 27 Delegierte für das Gesamtergebnis Indiana + 15% Hürde).
Republikaner: 57, Winner-take-All (district & statewide), (30 Delegierte gehen an den Gesamtsieger aus Indiana (statewide). Weitere 27 Delegierte werden in den Districts verteilt. Je 3 Delegierte gehen an den Sieger der einzelnen neun Districts.

Durchschnittliche Umfragen* für 2016 und Ergebnisse vergangener Primaries aus 2012 und 2008:
(Die Anzahl der gewonnen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden nach offizieller Bekanntgabe des Ergebnisses ergänzt und bis dahin mit einem X markiert)

Republikaner: Ergebnis


2016
Ergebnis
und
gewonnene Delegierte
Donald Trump
53,3 %
57
Ted Cruz
36,6 %
0
John Kasich
7,6 %
0
2012
Ergebnis
Romney
65%
Paul
16%
Santorum
13%
2008
Ergebnis
McCain
77%
Paul
8%
Vorwahlen waren bereits entschieden


Demokraten: Ergebnis
(2012 wird nicht mit aufgeführt, da Barack Obama als amtierender Präsident in den meisten Bundesstaaten ohne Gegenkandidat war und letztlich alle Bundesstaaten gewann.)


2016
Ergebnis
und
gewonnene
Delegierte
Bernie Sanders
52,5 %
44
(+0 Superdelegierte)
Hillary Clinton
47,5 %
39
(+7 Superdelegierte)
2008
Ergebnis
Hillary Clinton
51%
Barack Obama
49%

Allgemeine Erklärungen und Erläuterungen zu den Vorwahlen, Caucus, Primary, Delegierte

* Quelle der durchschnittlichen Umfragen: www.realclearpolitics.com
Weitere Quellen: wikipedia,com, thegreenpapers.com