Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Montag, 29. Februar 2016

Eure Umfrageergebnisse für den Monat Februar

Hier sind eure Umfrageergebnisse zu den beiden Fragen hier auf us-wahl.2016.de

Zur Frage nach dem erwarteten Präsidentschaftsduell meint ihr mit 40%, dass Hillary Clinton gegen Donald Trump antreten wird. 30% meinen, dass Bernie Sanders der Gegner von Trump sein wird. Die übrigen 30 % gehen nicht davon aus, dass Trump bei den Republikanern nominiert wird.

Zur Frage, wen ihr ins Weiße Haus wählen würdet, gibt es eine klare Zustimmung für die Demokraten. Hierbei ist insbesondere Bernie Sanders besonders hoch im Kurs. 46 % würden ihn gerne als nächsten Präsidenten sehen. 28 % bevorzugen Hillary Clinton. Donald Trump kommt auf Platz 3. Ihn würden noch 16 % wählen. Alle anderen Kandidaten liegen unter 5 %.

Alle Ergebnisse im Detail seht ihr unten aufgeführt. Insgesamt wurden 2257 und 2289 Stimmen gezählt. Das sind fast 6 mal so viele als noch im Januar. Vielen Dank für eure rege Teilnahme.
Alle weiteren früheren Abstimmungen von euch findet ihr hier.


Februar-Umfragen 2016

Welches Präsidentschaftsduell erwartet ihr? (2257 Stimmen)

Clinton vs Trump 40 %
Sanders vs Trump 30 %
Clinton vs Rubio 8 %
Clinton vs Cruz 8 %
Sanders vs Cruz 5 %
Sanders vs Rubio 4 %
Clinton vs Bush 1 %
andere Duelle 3 %

Wen würdet Ihr zum US-Präsidenten wählen? (2289 Stimmen)

Bernie Sanders 46 %
Hillary Clinton 28 %
Donald Trump 16 %
Marco Rubio 4 %
Ted Cruz 2 %
John Kasich 1%
Jeb Bush 1 %
Rand Paul 1 %
Andere 1 %

Sonntag, 28. Februar 2016

Vorankündigung Live-Ticker zum Super Tuesday

by Heimspiel

Alle Informationen und Ergebnisse zum Super Tuesday gibt es hier natürlich auch wieder in einem Live-Ticker. In der Nacht von Dienstag (01.03.) auf Mittwoch informiere ich euch über alle wichtigen Entwicklungen zu den Vorwahlen in Alaska, Alabama, Arkansas, Colorado, Georgia, Massachusetts, Minnesota, Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont und Virginia. Für einige Kandidaten der Demokraten und Republikaner geht es möglicherweise schon um eine Vorentscheidung für die Nominierung zur US-Wahl 2016. 
Am Dienstagabend gibt es hier nochmal die letzten Infos zu den Primaries und Caucuses der einzelnen Bundesstaaten. Die ersten Wahllokale schließen dann um 01:00 Uhr.

US-Präsidentschaftswahl 2016 auf Facebook

Aktuelle Lage der Demokraten (Update: 28.02.)

Februar-Vorwahlen mit unterschiedlichen Ergebnissen


Bei den ersten drei Vorwahlen hatte Bernie Sanders die Schlagzeilen auf seiner Seite. Gute Ergebnisse in Iowa und Nevada und ein großartiger Sieg gegen Clinton in New Hampshire hatten bewiesen, dass der Senator aus Vermont den Enthusiasmus seiner Kampagne auch in zählbare Ergebnisse umwandeln kann. Seine Botschaften, eine wirkliche Alternative zur Establishment-Politik in den USA zu sein, kamen bei vielen Wählern an. Insbesondere bei jüngeren Wählern kann Sanders punkten.
Aber wie ein Damoklesschwert schwebte der South Carolina Primary über dem Senator. Clinton hat über Jahrzehnte hervorragende Bindungen in die afro-amerikanischen Gemeinden aufgebaut, Sanders musste hier massiv aufholen. Denn in South Carolina und auch vielen anderen Südstaaten gibt es eine große Anzahl schwarzer Wähler unter den Demokraten. Und seit gestern Abend ist klar, dass ihm das vorerst nicht gelungen ist. Dass Sanders unterlegen sein würde, ist erwartet worden. 15-30 % Rückstand hinter Clinton wurden prognostiziert. Am Ende sind es 47,5% Differenz gewesen, ein bemerkenswerter Sieg, dessen Höhe wohl selbst die ehemalige Außenministerin überraschte. 

Worauf es nun am Super Tuesday ankommt.


Betrachtet man die Wählerstruktur und die Ergebnisse aus South Carolina und auch die aktuellen Umfragen in den übrigen Südstaaten, müssten die Bundesstaaten Alabama, Georgia, Tennessee, Virginia, Arkansas und Texas allesamt an Hillary Clinton gehen, teils mit großem Vorsprung. Alles andere wäre ein große Überraschung.
Für Bernie Sanders kommt es nun darauf an, den Anschluss an Clinton nicht zu früh zu verlieren. Es wird mit der Zeit eine rein mathematische Frage werden, wie groß die Chancen für Sanders sind, Clinton die Nominierung der Demokraten wegnehmen zu können.
Der Senator muss am Dienstag auf Massachusetts, Oklahoma, Colorado und Minnesota setzen. Sein Sieg in seinem Heimatbundesstaat Vermont gilt als sicher. Evtl. verfehlt Clinton hier sogar die 15%-Hürde. In diesen Bundesstaaten gibt es insgesamt ca. 350 Delegiertenstimmen zu holen. Sanders müsste schon eine Mehrheit dieser Delegierten gewinnen, um sich so in die Lage zu versetzen, später z. B. mit den Bundesstaaten Kalifornien, Ohio, Michigan, Illinois, North Carolina, Washington, Pennsylvania, in denen es im Laufe der Vorwahlen noch viele Delegiertenstimmen gibt, Clinton nochmal gefährlich zu werden.
In den Südstaaten am Super Tuesday gibt es für die Demokraten über 600 Delegiertenstimmen zu holen. Dass Hillary Clinton also mit einem deutlichen Vorsprung in den März starten wird, ist zu erwarten. Ganz grob geschätzt sollte Sanders von den rund 1000 Delegierten (inkl. Superdelegierte) am Super Tuesday rund 350 Delegierte gewinnen, um weiter hoffnungsvoll in die nächsten Vorwahlen zu gehen. 


Clinton ist auf einem guten Weg, aber noch nicht durch


Clintons Sieg in South Carolina ist ein starkes Zeichen für ihre Nominierung. Zur Erinnerung: 2008 verlor Clinton noch in South Carolina mit einem Rückstand von 28% gegen Barack Obama. Obama hatte die schwarzen Wähler auf seiner Seite. Neben seinem progressiven Wahlkampf, ein absolutes Pfund gegen Clinton. Sanders Kampagne übertrifft in verschiedenen Bereichen Obamas Wahlkampf nochmal, seine Bindung zu den Afro-Amerikanern fehlt aber eben doch erheblich. Und nicht zu vergessen ist auch Obamas damaliges Plus bei den Superdelegierten gegen Clinton. Der Vorsprung zu Sanders, den die ehemalige First Lady bei den Superdelegierten in diesem Jahr nach aktuellen Einschätzungen hat, beträgt derzeit wohl über 400 Delegierte.
Aber noch ist Hillary Clinton nicht durch. Sie hatte und hat auch weiterhin mit dem Problem zu kämpfen, dass ihr die Euphorie und der Schwung im Wahlkampf fehlen. Insbesondere bei jungen Wählern ist sie gegen Sanders im Hintertreffen. Besonders problematisch sind ihre Glaubwürdigkeitswerte. Von allen noch verbliebenen demokratischen und republikanischen Präsidentschaftskandidaten hat Clinton die schlechtesten Werte in den Bereichen Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. Hier liegt sie auch noch hinter Donald Trump zurück. Schlimmer noch: Spitzenreiter ist eben ihr direkter Konkurrent Bernie Sanders. Evtl. wäre dies noch ein möglicher Schlüssel zum Erfolg für den Senator aus Vermont. Sollte Sanders seine Aggressivität gegenüber Clinton erhöhen, könnte es möglicherweise nochmal einen Knacks in Clintons Wahlkampfstrategie geben. Die Republikaner haben bis zu ihrer letzten TV-Debatte gewartet, bis sie Donald Trump ernsthaft und nachhaltig angegriffen haben. Vielleicht haben sie zu lange gewartet. Vielleicht sollte Sanders frühzeitig ein höheres Risiko gehen.


Erdrutschsieg für Clinton in South Carolina

HRC in Iowa APR 2015.jpg
by Hillary for Iowa
Hillary Clinton ist ein großer Sieg beim South Carolina Primary gelungen. Dass sie ihren Konkurrenten Bernie Sanders relativ deutlich schlagen würde, ist erwartet worden. Die herbe Schlappe für den Senator aus Vermont fiel aber wesentlich klarer aus, als von Sanders zuvor befürchtet.

Endergebnis:

Hillary Clinton: 73,5 %
Bernie Sanders: 26,0 %

Delegierte:

Hillary Clinton: 39 (+4 Superdel.)
Bernie Sanders: 14 (+0 Superdel.)

Im Jahr 2008 war Hillary Clinton in South Carolina noch mit rund 28% Rückstand Barack Obama unterlegen.

Als Schlüssel zu Clintons Erfolg, gilt die große Anzahl afro-amerikanischer Demokraten in South Carolina. Laut CNN wurde Clinton von rund 86% der Afro-Amerikaner unterstützt. Sanders Bemühungen der letzten Wochen und Monate, bei dieser Wählergruppe mehr Bindungen herstellen zu können, haben sich in South Carolina überhaupt nicht ausgezahlt.

Am Super Tuesday stehen nun weitere Vorwahlen in den Südstaaten an. Clinton kann hier auf ähnlich starke Erfolge hoffen. Für Sanders geht es nun darum, in den Bundesstaaten Massachusetts, Oklahoma, Minnesota und Colorado Hillary Clinton zu schlagen. Sein Sieg in Vermont gilt als sicher. 

Welche Auswirkungen das Ergebnis aus dem Palmenstaat für die weiteren Vorwahlen der Demokraten hat und worauf nun insbesondere am anstehenden Super Tuesday (01.03.) zu achten ist, beschreibe ich hier heute Abend ausführlicher in einer Lageanalyse für die Demokraten.

Samstag, 27. Februar 2016

Live-Ticker zum South Carolina Primary der Demokraten

03:30 Uhr
Auszählungsstand: 99 %

Hillary Clinton: 73,5 %
Bernie Sanders: 25,9 %



03:10 Uhr
Auszählungsstand: 95 %

Hillary Clinton: 73,7 %
Bernie Sanders: 25,7 %

03:00 Uhr
Auszählungsstand: 81 %

Hillary Clinton: 73,7 %
Bernie Sanders: 25,7 %

02:45 Uhr
Auszählungsstand: 75 %

Hillary Clinton: 73,6 %
Bernie Sanders: 25,8 %

02:40 Uhr
Auszählungsstand: 68 %

Hillary Clinton: 74,4 %
Bernie Sanders: 25,0 %

02:30 Uhr
Auszählungsstand: 55 %

Hillary Clinton: 74,4 %
Bernie Sanders: 25,0 %

02:20 Uhr
Auszählungsstand: 40 %

Hillary Clinton: 75,0 %
Bernie Sanders: 24.3 %

02:10 Uhr
Auszählungsstand: 30 %

Hillary Clinton: 75,4 %
Bernie Sanders: 24.0 %

Ein Vorsprung von über 50% ist für Clinton ein hervorragendes Ergebnis. Für Sanders ist es eine herbe Schlappe, die ihn doch weit nach hinten werfen wird. Es war zu erwarten, dass er seine Ziele in South Carolina verfehlen könnte, aber ein solcher Rückstand wirft viele Fragen auf.

02:05 Uhr
Auszählungsstand: 21 %

Hillary Clinton: 76,2 %
Bernie Sanders: 23,2 %

01:55 Uhr
Auszählungsstand: 13 %

Hillary Clinton: 77,3 %
Bernie Sanders: 22,1 %

01:50 Uhr
Auszählungsstand: 11 %

Hillary Clinton: 76,4 %
Bernie Sanders: 23,0 %

01:45 Uhr
Auszählungsstand: 9 %

Hillary Clinton: 77,1 %
Bernie Sanders: 22,2 %


01:40 Uhr
Auszählungsstand: 7 %

Hillary Clinton: 77,8 %
Bernie Sanders: 21,5 %

01:35 Uhr
Auszählungsstand: 4 %

Hillary Clinton: 80,5 %
Bernie Sanders: 18,9 %

01:30 Uhr
Auszählungsstand: 3 %

Hillary Clinton: 79,2 %
Bernie Sanders: 20,1 %

An dieser Stelle sei auch nochmal erwähnt, dass die Demokraten eine 15%-Hürde haben, die man erreichen muss, um überhaupt Delegierte zu erhalten.

01:25 Uhr
Auszählungsstand: 1 %

Hillary Clinton: 76,1 %
Bernie Sanders: 23,5 %


01:20 Uhr
Die ersten Ergebnisse kommen rein:
Auszählungsstand: 1%

Hillary Clinton: 80,1 %
Bernie Sanders: 19,7 %

Es sind aber erst 3 von 2240 Bezirken ausgezählt. Die Zahlen sind also noch viel zu vage.

01:15 Uhr
Die frühen Vorhersagen der Medien deuten auf einen deutlichen Sieg Clintons hin. Die Grundlage solch früher Prognosen sind Wahltagsbefragungen und Einzelergebnisse aus verschiedenen Bezirken.

01:00 Uhr
Die amerikanischen Medien erklären Clinton zur Siegerin von South Carolina. Keine Überraschung also, nun kommt es in den nächsten ca. zwei Stunden darauf an, wie groß der Vorsprung sein wird.

00:55 Uhr
In wenigen Minuten schließen die Wahllokale. Clinton ist klar favorisiert. Für Sanders wäre es schon ein Erfolg, wenn es ihm gelingt, den Rückstand auf 15% zu drücken.

00:35 Uhr
Nochmal zur Erinnerung: In South Carolina werden 59 Delegierte vergeben. 53 durch den Primary, 6 sind sog. Superdelegierte, bei denen Clinton deutlich die Nase vorn hat.
Wer sind diese Superdelegierte? Im Falle South Carolinas sind es: Boyd Brown (Mitglied des Democratic National Commitee), Jim Clyburn (Mitglied des Repräsentantenhauses), Donald Fowler (Ex-Vorsitzender des DNC) und Kaye Koonce (Vizevorsitzende der Demokraten in South Carolina). Bei diesen Vieren wird davon ausgegangen, dass sie bei der Nominierung Clinton unterstützen werden. Gilda Cobb-Hunter (Mitglied des Repräsentantenhauses) und Jaime Harrison (Vorsitzender der Demokraten in South Carolina) wurden bislang noch keinem Kandidaten zugeordnet.

00:20 Uhr
Noch 40 Minuten haben die Demokraten South Carolinas die Möglichkeit, ihren Spitzenkandidaten zu wählen.

22:30 Uhr
In 2 Stunden und 30 Minuten schließen die Wahllokale in South Carolina.

Hier ist nochmal die Ausgangslage für Hillary Clinton und Bernie Sanders nachzulesen.

Thinkprogress.org meldet, dass 71% der frühen Wahlgänger bei diesem Primary Afro-Amerikaner waren.

South Carolina Primary wird zur bisher größten Herausforderung für Bernie Sanders

Heute findet die letzte Vorwahl vor dem Super Tuesday statt. Die Demokraten bestimmen bei einem Primary in South Carolina, an welchen Kandidaten die 53 Delegiertenstimmen gehen. Zusätzlich gibt es noch 6 Superdelegierte für den Palmetto State. Nach aktuellen Erkenntnissen, dürften 4 davon zu Clinton tendieren, zu zwei Superdelegierten sind keine Präferenzen bekannt.

South Carolina Democratic Primary
by DonkeyHotey
Aktuelle Umfragen sehen ein klaren Sieg für Hillary Clinton voraus. Im Schnitt liegt sie über 25% vor Bernie Sanders. Auf einen kurzfristigen Stimmungsumschwung deutet derzeit nichts hin. Dennoch ist es für den Senator aus Vermont von größtem Interesse die erste Vorwahl der Demokraten in den Südstaaten einigermaßen ordentlich zu absolvieren. Denn der Super Tuesday ist mit zahlreichen Primaries in den weiteren Südstaaten gespickt. Alabama, Georgia, Tennessee, Virginia und auch Arkansas sind alles Staaten, in denen Clinton deutlich die Nase vorn hat. Mal unabhängig von den zu vergebenden Delegiertenstimmen, die in all den Bundesstaaten proportional zum Stimmenergebnis vergeben werden, ist es für Sanders weitere Kampagne äußerst wichtig zu zeigen, dass er auch in Clintons Hochburgen auf respektable Ergebnisse kommen kann. Ein guter Start Sanders in South Carolina dürfte ihm auch Rückenwind für die weiteren Südstaaten geben.
Sanders könnte mit einem Rückstand von unter 20% durchaus leben, schafft er es bis auf 15% heranzukommen, wäre es schon ein Erfolg.

Für Hillary Clinton wird es ein Pflichtsieg werden. Für sie gilt es, den ersten deutlichen Schlag gegen den Senator aus Vermont zu setzen. Trotz ihrer Erfolge in Iowa und Nevada, fehlt noch etwas der rechte Schwung in ihrer Kampagne. Zu knapp waren die Ergebnisse, die auch noch durch die Niederlage in New Hampshire getoppt wurden. Sie kann nun beweisen, dass sie in der Lage ist, ihre Wählerbasis zu mobilisieren und dass ihre langjährigen Verbindungen zur afro-amerikanischen Wählerschaft nun auch Früchte tragen.
Gelingt ihr ein deutlicher Erfolg in South Carolina, etwa mit 20%+X Vorsprung, kann sie entspannt in den Super Tuesday gehen. Je größer das X, desto mehr Engagement und Zeit wird sie in den verbleibenden Tagen für die eher engen Staaten Massachusetts und Oklahoma haben. Hier ist Sanders durchaus auf Tuchfühlung oder zumindest auf Schlagdistanz zur ehemaligen US-Außenministerin. Schafft es Clinton auch hier vor Sanders zu bleiben, könnte der Senator evtl. nur mit einem Sieg in seinem Heimatbundesstaat Vermont aus dem Super Tuesday kommen.

Alle Ergebnisse zum South Carolina Primary hier im Live-Ticker


Aber nun steht erstmal der South Carolina Primary an. Die Wahllokale öffnen um 13:00 Uhr deutscher Zeit und schließen um 01:00 Uhr in der Nacht zu Sonntag. Alle Ergebnisse zur vierten Vorwahl der Demokraten gibt es hier wieder im Live-Ticker. Erste Ergebnisse dürften hier anders als beim vergangenen Nevada Caucus der Republikaner wohl verlässlich zwischen 01:00 und 01:45 Uhr vorliegen.


Freitag, 26. Februar 2016

Chris Christie unterstützt Donald Trump

Das kommt auf den ersten Blick etwas überraschend und ist ein wichtiges Zeichen für Donald Trump in Richtung Nominierung. Chris Christie, Gouverneur von New Jersey, hat dem Frontrunner der Republikaner heute seine Unterstützung bei einem gemeinsamen Auftritt mit Trump zugesichert.
Auf den zweiten Blick aber passt dieser Schritt auch ins Bild der letzten Wochen. Christie hatte in den TV-Debatten häufiger die Senatoren Cruz und Rubio kritisiert und sie insbesondere dafür kritisiert, dass sie nicht entscheidungsfähig seien und über schöne Reden hinaus, nichts zu bieten hätten. Auch ist Christie als eher moderat bekannt. Trumps Erklärung aus der letzten TV-Debatte vergangener Nacht, auch für Unabhängige und Demokraten wählbar zu sein, findet mit der Unterstützung Christies eine weitere Bestätigung.
Für Trump ist das ein absoluter Coup. Es bestätigt den Trend, dass er zunehmend auch von prominenten Köpfen aus dem aktuellen politischen Geschäft akzeptiert wird.



Christie sagte, dass niemand besser vorbereitet sei, das Land zu führen und Hillary Clinton zu schlagen. Darüber hinaus, sei Trump ein guter und loyaler Freund seiner Familie. Die gesamte Pressekonferenz der beiden Republikaner ist in dem obigen Video verlinkt.
Chris Christie hatte seine Kandidatur nach dem New Hampshire Primary aufgegeben.

TV-Debatte: Rubio und Cruz nehmen Trump in die Mangel

by DonkeyHotey
Die TV-Debatte der Republikaner verlief etwas gesitteter ab, als die letzte Diskussion. Dennoch gab es scharfe Angriffe. Im Mittelpunkt stand Donald Trump. Es gab kein Thema, zu dem Ted Cruz und Marco Rubio den Spitzenreiter nicht angegriffen hatten. Dabei verzichteten die beiden Senatoren weitgehend auf gegenseitige Vorwürfe und konzentrierten sich darauf, Donald Trump zu schwächen. Dieser kam einige Male ziemlich unter Druck,verstand es aber auch in einigen Fällen zu kontern.
Trump hat auf die bewährte Karte gesetzt, sich als anpackenden Kandidaten außerhalb der Politik darzustellen. Rubio und Cruz ist es aber auch gelungen, Trump in Bedrängnis zu bringen. Insbesondere wenn es um Detailfragen zu den politischen Plänen ging, hatte Trump Schwierigkeiten, souverän damit umzugehen und sie zu erklären. Auch seine persönlichen Einstellungen wurden in die Debatte eingezogen. Cruz stellte ihn als den falschen Kandidaten für die Republikaner vor. Er habe jahrelang liberale Politik unterstützt und könnte gegen Hillary Clinton nicht bestehen. Marco Rubio hinterfragte Trumps Glaubwürdigkeit beim Thema der illegalen Einwanderung und warf ihm vor, selbst amerikanische Jobs gefährdet zu haben, indem er polnische Arbeiter illegal beschäftigt habe. Trump konterte, dass er der einzige Kandidat auf der Bühne sei, der überhaupt mal jemanden in Arbeit gebracht hätte.
Rubio und Cruz haben es erstmals erfolgreich geschafft, Trump konkret und nachhaltig anzugreifen und seine Eignung als konservativen und glaubwürdigen Kandidaten in Frage gestellt. Trump ist es dagegen gelungen, sich teilweise aus der Gefangenschaft konservativer Positionen zu befreien und hat versucht aufzuzeigen, dass die Republikaner mit ihm weit mehr Wählerschichten erreichen könnten.


Einwanderung war Themenschwerpunkt zu Beginn der Debatte


Zunächst ging es um die Frage der Abschiebung von 11 Millionen illegalen Einwanderern. Trump blieb hier bei seiner bekannten Linie, stellte aber erneut in Aussicht, dass er eine offene Tür für diejenigen haben wolle, die legal und durch die regulären Prozesse einen Aufenthaltsstatus in den USA erwerben wollten. Ted Cruz dagegen sagte, dass diese 11 Millionen Illegalen bereits das Recht gebrochen hätten und keine amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten sollten.
Kasich und Carson stellten sich gegen die Pläne, 11 Millionen Illegale abzuschieben. Kasichs Ziel sei es, die Menschen auf einen legalen Status zu bringen und einen entsprechenden Weg dahin zu ermöglichen.

Trump wirbt mit Wählern über die Parteigrenzen hinweg 


Cruz warf Trump vor, die Gang of Eight oder auch andere demokratische Politiker in der Vergangenheit unterstützt zu haben. So jemand würde sich nicht als guter Kandidat der Republikaner eignen. Trump konterte, es sei als Geschäftsmann normal, gute Beziehungen zu beiden Parteien zu pflegen. Dann ging Trump seinerseits zum Angriff über. Es sei doch bezeichnend, dass Cruz nicht mal die Unterstützung seiner eigenen Partei erhalten würde. Nicht ein Senatorenkollege würde Cruz bislang im Wahlkampf unterstützen. Und Trump ging noch weiter. Er hob hervor, dass er in der Lage sei, auch Demokraten und Unabhängige für die Partei gewinnen zu können. Dies hätten die ersten Vorwahlen gezeigt. Die Republikaner würden unter ihm eine viel größere und bessere Partei werden. Auch bei der wachsenden Zahl von Hispanics würde er punkten, weil er die Arbeitsplätze für sie aus dem Ausland zurückholen werde.

Die nächsten Angriffe auf Trump ließen aber nicht lange auf sich warten. Cruz und Rubio bezweifelten, dass Trump einen wirklich konservativen und eng an der Verfassung orientierten Bundesrichter als Nachfolger für den kürzlich verstorbenen Antonin Scalia vorschlagen würde. Dies sei aber angesichts der Patt-Situation im Supreme Court dringend erforderlich. Sie warnten damit vor der Unberechenbarkeit Trumps und stellten seine konservative Prinzipientreue infrage. 

Rubio führt Trump bei Detailfragen zur Gesundheitspolitik vor


Dann brachte Ted Cruz erneut die Organisation Planned Parenthood in die Diskussion ein. Trump würde sie genauso unterstützen, wie auch Sanders Vorschläge zur Gesundheitsversorgung. Trump entgegnete ihm, dass er zwar gegen Abtreibungen sei, aber Planned Parenthood habe für Millionen Frauen auch wichtige medizinische Dienste geleistet.
Weiter ging Trump näher auf ObamaCare ein. Er wolle insbesondere mehr Wettbewerb unter den Krankenversicherungen erreichen und habe noch viele andere Pläne. An dieser Stelle hakte Marco Rubio energisch nach und erreichte damit, den schwächsten Moment Trumps an diesem Abend. Rubio warf ihm vor, sich immer nur mit den gleichen plakativen Sätzen und Parolen über Monate hinweg durch den Wahlkampf zu mogeln und fragte nach, was denn das genau für Pläne seien. Auch die Moderatoren Dana Bash wollte noch wissen, was sich Donald Trump anstelle von ObamaCare denn genau vorstelle. Trump konnte wieder nur auf "viele andere Pläne" verweisen und wollte nicht weiter ins Detail gehen.

In den früheren Debatten wurde nur über Donald Trump geredet und dass seine politischen Vorschläge nur populistisch und unrealistisch seien. An diesem Abend forderten seine Kontrahenten direkt von ihm persönlich Erklärungen ein, die er zumindest in diesem Fall schuldig blieb.

Die Diskussion um die Gesundheitspolitik war aber noch nicht vorüber. Ted Cruz nutzte die vagen Formulierungen Trumps, um ihm ein Gesundheitsmodell nach Vorbild des Demokraten Sanders anzudichten. Trump wies dies zurück. Cruz aber hielt ihm vor, in einer der vorigen Debatten erklärt zu haben, dass Trump keine Menschen auf der Straße sterben lassen wolle und fragte nach, ob denn nicht etwa staatliche Stellen hier einspringen würden. Trump nannte den privaten Sektor und Verhandlungen mit Kliniken als Lösung des Problems und versicherte, dass unter ihm als US-Präsidenten keine auf der Straße lebenden Menschen mehr sterben müssten.


Trump will nicht länger für die Verteidigung von Deutschland bezahlen.


Auch bei der Außenpolitik geriet Trump sofort ins Visier der beiden Senatoren. Cruz und Rubio warfen ihm vor, dass er eine zu laxe Haltung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hätte. Rubio stellte klar, dass er uneingeschränkt an der Seite des israelischen Staates stehe und Verhandlungen mit Terroristen ablehne. Trump wies die Anschuldigungen abermals zurück und sagte, dass er mit allen Beteiligten gute Ergebnisse aushandeln würde. Einen schlechten Deal, wie im Atomkonflikt mit dem Iran hätte es mit ihm nicht gegeben.

Donald Trump hatte dann auch noch ein paar klare Worte an Deutschland zu richten. Befragt zu seiner Haltung zum Nordkorea-Konflikt, verallgemeinerte Trump seine Antwort und warnte davor, dass die USA sich in alle möglichen Konflikte weltweit einmischten. Die USA könnten nicht einfach für die Sicherheit von Japan, Deutschland oder Südkorea sorgen. Dies müssten die Staaten schon selbst tun. Die USA kauften einen Mercedes-Benz oder andere Produkte aus diesen Ländern, die von dem Handel auch profitierten. Man könne sie aber nicht für Peanuts verteidigen.
An dieser Stelle war es mal John Kasich, der Trump widersprach. Er bestätigte zwar, dass Japan und Europa mehr machen müssten, um sich verteidigen bzw. Konflikte in ihren Regionen zu lösen, aber die USA hätten doch den Anspruch, eine Weltmacht zu sein. Deshalb müsste man auch so auftreten und das eigene Militär stärken.

Insgesamt ging John Kasich wie auch Ben Carson bei den Rededuellen der drei Spitzenreiter etwas unter. John Kasich stellte sich erneut als pragmatischen und erfahrenen Gouverneur dar und rief das Wirtschaftswachstum und die Arbeitsmarktpolitik als die wichtigsten Ziele aus, die er als Präsident angehen wolle. 

Fazit 

Rubio und Cruz haben erstmals einigermaßen kooperiert. Sie wissen zwar, dass sie sich auch wieder untereinander bekämpfen müssen, wenige Tage vor dem Super Tuesday sahen sie sich aber gezwungen, eine Art Reißleine zu ziehen, um Trump nicht davonziehen zu lassen. Die Taktik ging gefühlt auf. Denn Trump stand in keiner der anderen Debatten so sehr unter Druck, Inhalte liefern zu müssen. Die Angriffe auf seine politische Ausrichtung und seine eigene Unternehmerkarriere ließen ebenfalls aufhorchen.
Rubio und Cruz haben das Beste aus ihrer Situation gemacht und manch einer fragte sich, weshalb dies erst nach einem halben Jahr Wahlkampf möglich war.
Trump aber als Verlierer des Abend abzustempeln, scheint mir auch etwas zu schnell geschossen zu sein. Seine Unterstützer hat die plakative Art ihres Spitzenkandidaten bislang auch nicht gestört. Und mit seinen differenzierten Positionen, etwa zu Planned Parenthood dürfte er ohnehin außerhalb des konservativen Wählerkreises gepunktet haben. Trumps Darstellung, er könnte auch Demokraten und Unabhängige für die Republikaner gewinnen, war wohl überlegt und passt ins Bild der vergangenen Vorwahlen.


Alaska

Kommende Vorwahlen: Alaska

Flag of Alaska.svg
Flagge von Alaska
gemeinfrei

Alaska ist flächenmäßig der größte Bundesstaat der USA und ist von den restlichen Bundesstaaten durch Kanada getrennt. Damit ist die "Last Frontier" (letzte Grenze) auch die größte Exklave der Welt. In Alaska leben über 700.000 Einwohner. Die größte Stadt Alaskas ist Anchorage mit fast 300.000 Einwohnern. Weitere bekannte Städte sind Fairbanks und die Hauptstadt Juneau.

In der Geschichte Alaskas hat nur einmal ein Demokrat gewinnen können. Es war Lyndon B. Johnson im Jahr 1964. Es ist eine Hochburg der Republikaner. Aktueller Gouverneur ist der parteilose Bill Walker.

Rund 15% der Bevölkerung sind Indigene (Indianer, Eskimo, Aleuten). Die Ölvorkommen Alaskas sind der wichtigste Wirtschaftsfaktor des Bundesstaats. Der Alaska Permanent Fund wird staatlich verwaltet und beteiligt die Bevölkerung an den Gewinnen des Ölgeschäfts.

Vorwahltermin Republikaner: 01.03. Closed Caucus
Vorwahltermin Demokraten: 26.03. Closed Caucus

Anzahl der zu vergebenen Delegiertenstimmen:

Demokraten: 20, davon 4 Superdelegierte (proportionale Verteilung + 15% Hürde).
Republikaner: 28, (proportionale Verteilung + 13% Hürde)

Durchschnittliche Umfragen* für 2016 und Ergebnisse vergangener Primaries aus 2012 und 2008:
(Die Anzahl der gewonnen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden nach offizieller Bekanntgabe des Ergebnisses ergänzt und bis dahin mit einem X markiert)

Republikaner: Ergebnis


2016
Ergebnis
und
gewonnene Delegierte
Cruz
36,4 %
12
Trump
33,5 %
11
Rubio
15,1 %
5
Carson
10,9 %
0
Kasich
4,1 %
0
2012
Ergebnis
Romney
32%
Santorum
29%
Paul
24%
Gingrich
14%

2008
Ergebnis
Romney
44%
Huckabee
22%
Paul
17%
McCain
16%


Demokraten, Ergebnis
(2012 wird nicht mit aufgeführt, da Barack Obama als amtierender Präsident in den meisten Bundesstaaten ohne Gegenkandidat war und letztlich alle Bundesstaaten gewann.)


2016
Ergebnis
und
gewonnene
Delegierte
Bernie Sanders
81,6 %
13
Hillary Clinton
18,4 %
3
2008
Ergebnis
Barack Obama
75%
Hillary Clinton
25%

Allgemeine Erklärungen und Erläuterungen zu den Vorwahlen, Caucus, Primary, Delegierte

* Quelle der durchschnittlichen Umfragen: www.realclearpolitics.com
Weitere Quellen: wikipedia,com, thegreenpapers.com

Vermont

Kommende Vorwahlen: Vermont

Flag of Vermont.svg
Flagge von Vermont
gemeinfrei

In Vermont leben rund 650.000 Einwohner. Die Hauptstadt des kleinen Bundesstaates in Neuengland ist Montpelier mit weniger als 10.000 Einwohnern. Die größte Stadt Vermonts ist Burlington, hier leben aber auch nur 43.000 Menschen.

Der "Green Mountain State" ist seit den 90er Jahren fest in demokratischer Hand. Letzter Republikaner der hier gewonnen hat, war George H. W. Bush im Jahr 1988. Aktueller Gouverneur ist der Demokrat Peter Shumlin.

Die Bevölkerungsstruktur ähnelt der vom Nachbarstaat New Hampshire, mit über 95% weißer Bevölkerung. Hier hatten Sanders und Trump gewonnen. Zudem ist Vermont Sanders Heimatstaat, sein Sieg gilt als sicher. Vermont war 2009 der erste Bundesstaat der USA, der die gleichgeschlechtliche Ehe einführte.

Vorwahltermin Republikaner: 01.03. Open Primary
Vorwahltermin Demokraten: 01.03. Open Primary

Anzahl der zu vergebenen Delegiertenstimmen:

Demokraten: 26, davon 10 Superdelegierte (proportionale Verteilung nach Stimmenergebnis "Gesamt" (5 Delegierte) und in den einzelnen Districts (11 Delegierte) + 15% Hürde).
Republikaner: 16, Winner-take-most-Regel: a) Gewinnt ein Kandidat mindestens 50% der Stimmen, gehen alle 16 Delegiertenstimmen an ihn. b) Andernfalls werden die Delegierten unter allen Kandidaten proportional zum Stimmenergebnis aufgeteilt, die mindestens 20% der Stimmen erhalten haben.

Durchschnittliche Umfragen* für 2016 und Ergebnisse vergangener Primaries aus 2012 und 2008:
(Die Anzahl der gewonnen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden nach offizieller Bekanntgabe des Ergebnisses ergänzt und bis dahin mit einem X markiert)

Republikaner: Ergebnis


2016
Ergebnis
und
gewonnene Delegierte
Trump
32,7 %
8
Kasich
30,4 %
8
Rubio
19,3 %
0
Cruz
9,7 %
0
Carson
4,2 %
0
2012
Ergebnis
Romney
40%
Paul
25%
Santorum
24%
Gingrich
8%

2008
Ergebnis
McCain
71%
Huckabee
14%
Paul
7%



Demokraten, Ergebnis
(2012 wird nicht mit aufgeführt, da Barack Obama als amtierender Präsident in den meisten Bundesstaaten ohne Gegenkandidat war und letztlich alle Bundesstaaten gewann.)


2016
Ergebnis
und
gewonnene
Delegierte
Bernie Sanders
86,2 %
16
(+3 Superdelegierte)
Hillary Clinton
13,6 %
0
(+4 Superdelegierte)
2008
Ergebnis
Barack Obama
59%
Hillary Clinton
40%

Allgemeine Erklärungen und Erläuterungen zu den Vorwahlen, Caucus, Primary, Delegierte

* Quelle der durchschnittlichen Umfragen: www.realclearpolitics.com
Weitere Quellen: wikipedia,com, thegreenpapers.com

Donnerstag, 25. Februar 2016

Virginia

Kommende Vorwahlen: Virginia

Flag of Virginia.svg
Flagge von Virginia
gemeinfrei

In Virginia leben rund 8,4 Mio Einwohner. Die größte Stadt ist Virginia Beach mit rund 450.000 Einwohner, die Hauptstadt ist Richmond.
Während des Bürgerkriegs spaltete sich das heutige West Virginia vom Bundesstaat ab. West Virginia stand auf Seiten die Union, während Virginia für die Südstaaten bzw. die Konföderation kämpfte. "The Old Dominion" (das alte Reich) hatte davor einen besonders großen politischen Einfluss. Neben Ohio kommen aus keinem anderen Bundesstaat mehr US-Präsidenten. Insgesamt stellte Virginia bislang acht Präsidenten (George Washington, James Madison, Thomas Jefferson, Woodrow Wilson, Zachary Taylor, John Tyler, James Monroe und William Henry Harrison).

Virginia war seit vielen Jahrzehnten in republikanischer Hand. Zuletzt gelang es hier aber Barack Obama 2008 und 2012 die Wahlmännerstimmen für die Demokraten zu gewinnen. Aus diesem Grund muss Virginia derzeit als Swing State eingestuft werden. Aktueller Gouverneur ist der Demokrat Terry McAuliffe.

In Virginia leben rund 20 % Afro-Amerikaner, 9 % Hispanics und 6 % Asiaten. 

Vorwahltermin Republikaner: 01.03. Open Primary
Vorwahltermin Demokraten: 01.03. Open Primary

Anzahl der zu vergebenen Delegiertenstimmen:

Demokraten: 109, davon 14 Superdelegierte (proportionale Verteilung nach Stimmenergebnis "Gesamt" (33 Delegierte) und in den einzelnen Districts (62 Delegierte) + 15% Hürde).
Republikaner: 49, proportionale Verteilung nach Stimmenergebnis

Durchschnittliche Umfragen* für 2016 und Ergebnisse vergangener Primaries aus 2012 und 2008:
(Die Anzahl der gewonnen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden nach offizieller Bekanntgabe des Ergebnisses ergänzt und bis dahin mit einem X markiert)

Republikaner: Ergebnis


2016
Ergebnis
und
gewonnene Delegierte
Trump
34,7 %
17
Rubio
31,9 %
16
Cruz
16,9 %
8
Kasich
9,4 %
5
Carson
5,9 %
3
2012
Ergebnis
Romney
60%
Paul
40%
Gingrich und Santorum waren nicht zugelassen


2008
Ergebnis
McCain
50%
Huckabee
41%
Paul
5%



Demokraten, Ergebnis
(2012 wird nicht mit aufgeführt, da Barack Obama als amtierender Präsident in den meisten Bundesstaaten ohne Gegenkandidat war und letztlich alle Bundesstaaten gewann.)


2016
Ergebnis
und
gewonnene
Delegierte
Hillary Clinton
64,3 %
62
(+13 Superdelegierte)
Bernie Sanders
35,2 %
33
(+0 Superdelegierte)
2008
Ergebnis
Barack Obama
64%
Hillary Clinton
35%

Allgemeine Erklärungen und Erläuterungen zu den Vorwahlen, Caucus, Primary, Delegierte

* Quelle der durchschnittlichen Umfragen: www.realclearpolitics.com
Weitere Quellen: wikipedia,com, thegreenpapers.com