Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Sonntag, 31. Januar 2016

Euer Abstimmungsergebnis für den Monat Januar

Umfragen auf www.us-wahl2016.blogspot.com


Auch im Januar lauteten die Umfragen: Wer gewinnt die Vorwahlen bei den Demokraten und den Republikanern?
Das Ergebnis steht nun fest!

Bei den Demokraten seht ihr Hillary Clinton mit 59 % weiter vor Bernie Sanders mit 39 %. Die Chancen Sanders, die ehemalige First Lady doch noch abzufangen, sind eurer Ansicht nach aber in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen. 



Kandidaten/Monat
Hillary Clinton
Martin O‘Malley
Bernie Sanders
Januar 2016
(402 Stimmen)
59%
0%
39%
Dezember 2015
(72 Stimmen)
63%
1%
34%
November 2015
(34 Stimmen)
70%
3%
26%
Oktober 2015
(30 Stimmen)
73%
0%
23%


Für die Republikaner meinen 58% von Euch, dass Donald Trump der GOP-Kandidat sein wird. Dass Ted Cruz oder Jeb Bush die Vorwahlen gewinnen werden, glauben jeweils 11%. Marco Rubio ist inzwischen nur noch für 7 % von Euch der Favorit.

Kandidaten/ Monat
Jeb
Bush
Ben Carson
Ted
Cruz
Rand Paul
Marco Rubio
Donald Trump
Andere
Januar
2016
(389 Stimmen)
11%
4%
11%
2%
7%
58%
3%
Dezember 2015
(74 Stimmen)
17%
2%
10%
2%
12%
45%
6%
November 2015
(30 Stimmen)
18%
18%
6%
9%
21%
25%
0%
Oktober 2015
(26 Stimmen)
19%
15%
7%
3%
11%
30%
10%


Neue Abstimmungen für den Monat Februar


Da nun die Vorwahlen beginnen, habe ich die Abstimmungsfragen etwas abgeändert.
Nun könnt Ihr direkt für das Duell votieren, welches Ihr am Ende der Vorwahlen erwartet. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit, für Euren persönlichen Favoriten zu stimmen. Wen würdet Ihr also gerne zum US-Präsidenten wählen, unabhängig davon, welche tatsächlichen Chancen der/die Kandidat(in) hat.

Samstag, 30. Januar 2016

New York Times unterstützt Clinton und Kasich

New York Times logo variation
Pünktlich zum Vorwahlauftakt gibt es nochmal Rückenwind für zwei Kandidaten. Die zweitgrößte Zeitung der USA, die renommierte New York Times, hat heute ihre Wahlempfehlungen für Demokraten und Republikaner veröffentlicht. In den USA ist es normal, dass sich die Printmedien für oder gegen Kandidaten aussprechen. Die Wahl der eher linksliberal ausgerichteten Zeitung fiel auf Hillary Clinton und John Kasich.

Close up Hillary Clinton laughing October 2014Hillary Clinton sei thematisch besonders breit und fundiert aufgestellt. Ihre Erfahrung sei ein entscheidender Vorteil gegenüber Bernie Sanders. Dem Senator aus Vermont wird zugutegehalten, dass er durch seine Themensetzungen auf Einkommensgerechtigkeit, Regulierung der Wall Street und eine umfassende Gesundheitsheitsreform wichtige Themen gesetzt habe und Clintons Ausrichtung im Wahlkampf mehr nach links gerückt hätte. Letztlich sei die Umsetzung Sanders Vorschläge aber nicht realistisch, meint die New York Times.

Governor John KasichBei den Republikanern sprach sich die Zeitung für John Kasich aus. Die Unterstützung für den Außenseiter begründete die New York Times mit seiner Fähigkeit, positiv an die Themen zu gehen. Diese positive Sicht habe Marco Rubio im Laufe des Wahlkampfs verloren und sich zu sehr an der scharfen Rhetorik Trumps und Cruz orientiert. Kasich sei der Kandidat für alle Republikaner, die eine solche negative Stimmungsmache nicht (mehr) unterstützten. John Kasich habe als Gouverneur von Ohio mehr politische Erfahrung als Trump und sei kompromissbereiter und pragmatischer als Cruz.

Freitag, 29. Januar 2016

Bush und Paul mit guten Auftritten bei TV-Debatte


Trumps initiiertes Fernduell 


In Des Moines, Iowa strahlte Fox News die letzte TV-Debatte vor dem Start der Vorwahlen am 1. Februar aus. Die Republikaner diskutierten dabei ohne ihren aktuellen Frontmann Donald Trump. Doch er war sowohl auf der Bühne, wie auch in den Medien das bestimmende Thema des Abends. Für ihn hat es sich gelohnt. Er hatte es wieder mal geschafft, die Schlagzeilen auf seine Seite zu holen. CNN berichtete parallel von Trumps eigener Veranstaltung, bei der er Spenden für Veteranen sammelte. Die Veranstaltung war völlig überlaufen. Dennoch wurden in der Vorberichterstattung Stimmen laut, die zumindest Zweifel hatten, ob die Absage Trumps wirklich klug war.

Ted Cruz zu sehr in die Defensive gedrängt



Ted Cruz February 2015Die TV-Debatte begann mit einer Frage an Ted Cruz, der nunmehr als Zweitplatzierter in den Umfragen und als schärfster Konkurrent Trumps in Iowa das republikanische Feld anführte. Cruz war zu Beginn zu Späßen aufgelegt. Er sei der Wahnsinnige, die anderen auf der Bühne seien dumm, fett und hässlich, Ben Carson ein fürchterlicher Chirug. Mit dieser Anspielung auf den Abwesenden Trump hatte Cruz die Lacher auf seiner Seite.
Im weiteren Verlauf der Debatte, geriet Cruz aber zunehmend unter Druck. Er musste sich zu häufig für frühere Positionen verteidigen oder aber sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, seine Standpunkte geändert zu haben. Das war z. B. beim Thema Einwanderung oder der Finanzierung des Militärs so. Und nicht nur seine Mitbewerber, hier insbesondere, Marco Rubio, Jeb Bush und Rand Paul setzten ihn hier unter Druck, sondern auch die Moderatoren. Mit Videoeinspielern belegte Fox News, dass Cruz, wie auch Rubio, früher anders geredet hätten, als sie es derzeit im Wahlkampf tun. Die Vorwürfe waren nicht neu, der Zwist zwischen den Kandidaten war bereits aus früheren Debatten bekannt. Dennoch war es für Cruz besonders ärgerlich, da es ihm so nicht gelang, sich als souveräne Alternative für Donald Trump darzustellen. Nur selten konnte er mal in die Offensive gehen.
Als es um seine Position zur Gesundheitsversorgung ging, machte Cruz deutlich, dass er Obamacare restlos abschaffen werde. Stattdessen solle es ein System geben, dass auf Wettbewerb aufgebaut sei. Der Regierung habe sich nicht in die Beziehung zwischen Patient und Arzt einzumischen. Die Patienten müssten künftig wieder in der Lage sein, Versicherungsleistungen über die Grenzen der Bundesstaaten hinaus erwerben zu können. Außerdem sollten sogenannte Health Saving Accounts gestärkt und verbreitet werden. Und bei Jobverlust sollten die Bürger ihre Versicherung behalten und mitnehmen können.

Ebenfalls weniger staatlichen Einfluss wünscht sich Cruz in Fragen der Subventionierung. Er sei zwar dafür, alle Energiequellen zu nutzen, aber Washington solle nicht einige heraussuchen, speziell fördern und so über Gewinner und Verlierer mitentscheiden können. Stattdessen wolle Cruz eine einheitliche geringe Besteuerung der Unternehmen erreichen. Das Thema der Subventionen ist in Iowa besonders heikel. Viele Landwirtschaftsbetriebe und auch die Biokraftstoff-Industrie setzt hier auf die Unterstützung aus Bundesmitteln.


Marco Rubio mit durchschnittlichem Auftritt



US Senator of Florida Marco Rubio 02Marco Rubio gelang es zu Beginn, seine klaren Positionen zur Rolle der USA in der Weltpolitik deutlich zu machen. Die Welt sei ein sicherer Ort, wären die USA die stärkste Macht. Der Einfluss müsse auch im Kampf gegen ISIS geltend gemacht werden. ISIS sei militärisch zu schlagen und dafür benötige man stärkere Streitkräfte.

Der Senator aus Florida stellte sich noch hinter die Wirtschaft. Er glaube nicht, dass die Wirtschaft kaputt gemacht werden müsse, um die Umwelt zu schützen. Er sei in der Vergangenheit wie heute gegen Cap and Trade (Obergrenze der Emissionsmenge und Emissionshandel) gewesen.

In Richtung der Demokraten hatte er noch die Botschaft übrig, dass sich Clinton durch ihre E-Mail- und Bengasi-Affäre für das höchste Amt der USA disqualifiziert habe. Bernie Sanders sei ein Sozialist und ein guter Präsident – für Schweden.

Rubio ließ sich dann aber wieder auf die bekannten Streitereien mit Ted Cruz ein, was an diesem Abend letztlich beiden schadete. Cruz hätte gegen die Finanzierung eines stärkeren Militärs gestimmt und sei beim Thema Einwanderung keineswegs die einzige scharfe Alternative zu Trump. Mit diesen Themen verzettelten sich beide.


Jeb Bush und Rand Paul überzeugten eigene Anhänger



Jeb Bush by Gage Skidmore 2Jeb Bush und Rand Paul gelang es, ihre Themen den Zuschauern sachlich zu vermitteln. Sie konnten dabei auch auf ihre eigenen Kernkompetenzen abzielen bzw. deutlich machen, wofür gerade sie stünden und was sie von den anderen Kandidaten unterscheide.

Jeb Bush stellte die Kernpunkte für einen erfolgreichen Kampf gegen ISIS vor. So müssten die Kurden bewaffnet, die Kooperation mit dem irakischen Militär gestärkt und eine No-Fly-Zone über Syrien errichtet werden.

Besonders stark hob sich Bush beim Thema Einwanderung von den übrigen Republikanern ab. Es würde ein Weg zur Integration der in den USA illegal lebenden Einwanderer benötigt. Sie sollten sich nicht verstecken müssen, sondern eine Geldstrafe zahlen und danach einen legalen Aufenthaltsstatus erwerben können. Dafür sollten sie arbeiten, Steuern zahlen, keine Straftaten begehen und die Sprache erlernen. Dies sei ein wirklich konservativer Weg, das Problem zu lösen. Die Rhetorik Trumps gegen Muslime vergifte das gesellschaftliche Klima im Land. Die Republikaner würden keine Wahlen gewinnen, wenn sie solche feindlichen und spaltenden Botschaften aussendeten.



Rand Paul by Gage Skidmore 10-11-10Rand Paul profilierte sich deutlicher als in früheren Debatten als libertäre Alternative. Paul wolle die Freiheit nicht für ein falsches Verständnis von Sicherheit opfern. Die massenhafte Speicherung von Telefondaten schränke die Freiheit der Bürger ein, würde aber keinen einzigen Terroranschlag verhindern können, meinte Paul auch in Hinblick auf die Überwachung der NSA.

Paul machte sich zudem für eine Reform der Strafjustiz stark. Die Drogenpolitik müsse neu überdacht werden. Schwarze und Weiße würden gleichermaßen Drogendelikte begehen. Afro-Amerikaner würden dafür aber unverhältnismäßig häufig ins Gefängnis müssen und seien auch überproportional vom Kampf gegen Drogen betroffen.

Außenpolitisch plädierte Rand Paul dafür, in Syrien keinen Zweifrontenkrieg zu führen. Assad und ISIS gleichzeitig zu bekämpfen, sei keine gute Idee. Wenn Assad weg wäre, würde ISIS genau in dieses Machtvakuum stoßen. Paul wolle sich intensiver auf den Kampf gegen den Islamischen Staat konzentrieren.

Carson, Kasich und Christie finden keinen Hebel zum Umschwung



Governor John KasichEtwas blass blieben John Kasich und Ben Carson am gestrigen Abend. Kasich hob hervor, dass er in der Lage sei, das Land und auch das politische Washington wieder zu versöhnen. Man müsse auch auf andere Parteien zugehen.

Kasich legt gerne seine Schwerpunkte auf innenpolitische Themen. Zum Kampf gegen ISIS sagte er jedoch, dass die USA nicht der Weltpolizist seien. ISIS könne nur zu Boden und in der Luft bezwungen werden. Dabei setze er auf gemeinsame Interventionen zusammen mit den befreundeten arabischen und europäischen Staaten. Sobald ISIS besiegt sei, müssten sich die USA aber auch wieder aus der Region zurückziehen.



Ben Carson by Gage Skidmore 3Ben Carson hob hervor, dass er der einzige Nichtpolitiker auf der Bühne sei. Man müsse kein Politiker sein, um die Wahrheit zu sagen.

Er persönlich sei der Auffassung, dass jeder nach Amerika kommen dürfe, der die Werte und Gesetze des Landes respektiere und teile. Dabei spiele die Herkunft oder Religion keine Rolle. Später ergänzte Carson, dass die USA aber die Sicherheit bei der Einreise gewährleisten müssten. Wer ein Haus habe, in das 10 Leute kommen wollten und man wisse, dass darunter ein Terrorist sei, würde man vermutlich alle draußen lassen, ergänzte Carson dann aber wieder gewohnt mehrdeutig.



Die Zuschauer bekamen bei Chris Christie wieder die gleichen Dinge aus den vorigen Debatten zu hören. Vielfache Attacken auf Hillary Clinton und die Selbstdarstellung als Macher und Pragmatiker. So machte er sich lustig über Ted Cruz und Marco Rubio, die sich wiederholt über ihre Haltungsänderungen stritten. Dies sei Gerede aus Washington, dort könne man mal seine Positionen verändern, das sei nicht illegal. Er als Gouverneur von New Jersey könne dies aber nicht. Er müsse entschieden Handeln und dann auch für die Ergebnisse geradestehen. Er könne sich nicht hinter parlamentarischen Tricks verstecken. „Stoppt diesen Quatsch aus Washington und lasst uns die Dinge anpacken“ rief er den Zuschauern zu.

Chris Christie at the 2015 CPAC by Gage SkidmoreDiese Strategie Christies ist absolut legitim und nachvollziehbar. Gleichwohl verwundert es schon, dass er so dogmatisch daran festhält. Einen zählbaren Nutzen hat er zumindest laut der Umfrageinstitute dadurch noch nicht erzielen können. Natürlich soll er sich nicht verstellen, aber etwas mehr Abwechslung wäre wohl schon erforderlich. Zwar vertreten auch andere Kandidaten, wie Trump, Cruz oder Rubio immer wieder dieselben Positionen und liefern sich immer ähnliche Wortgefechte, sie stehen aber in den Umfragen auch nicht bei 3%.

Fazit

Insgesamt kann man sagen, dass der gestrige Abend nicht nur wegen Trumps Abwesenheit ein untypischer war. Es war erstaunlich wie wenig flexibel Cruz und Rubio agierten, wobei Rubio zumindest rhetorisch wieder zu überzeugen wusste. Jeb Bush nutzte diese letzte TV-Debatte vor dem Iowa Caucus, um nochmal seine Anhänger zu mobilisieren und Zweifler wieder näher an sich zu binden. Rand Paul hatte seinen besten Auftritt in diesem Wahlkampf und gemessen an der Lautstärke seiner meist jungen Anhänger im Publikum auch eine sehr positive Resonanz.

Fox News verpasste es aber, den Abend zu einer rein sachlichen Auseinandersetzung zu machen. Zwar gab es keine unfairen Fragen oder Behandlungen, eine thematisch strukturierte Diskussion bekam der Zuschauer jedoch nicht geliefert. Zu häufig wurde inhaltlich gesprungen, zu eng das Fragenkorsett, in das sie die Kandidaten hinein zwängten.

Am Montag wird nun endlich gewählt, bzw. die Caucuses abgehalten. Es wird Zeit, dass Bewegung in das Feld kommt. Sowohl thematisch wie auch personell.

Bush und Paul mit guten Auftritten bei letzter TV-Debatte der Republikaner vor dem Iowa Caucus

Die letzte TV-Debatte vor dem Start der Vorwahlen ist nun auch Geschichte. Die Republikaner diskutierten in Des Moines, Iowa bei Fox News. Und sie taten es ohne Donald Trump, der wie angekündigt, nicht an der Debatte teilnahm.
Ted Cruz, Marco Rubio, Ben Carson, Jeb Bush, Chris Christie, John Kasich und Rand Paul waren die Teilnehmer der Hauptdebatte.
Inhaltlich sprang die Debatte recht wild zwischen den bereits häufig diskutierten Themen ISIS, Einwanderung, Iran-Deal oder Obamacare etc. hin und her. Die Abwesenheit Trumps wurde von einigen Kandidaten teils scherzhaft, teils sarkastisch aufgegriffen.
Gewinner des Abends waren aus meiner Sicht Jeb Bush und Rand Paul. Ihnen gelang es, ihre jeweiligen Positionen fundiert vorzutragen, sich dabei von ihren Konkurrenten abzugrenzen und trafen dabei auch meist den richtigen Ton. Ted Cruz dagegen enttäuschte etwas. Er sah sich häufig in der Defensive und verpasste es, sich als souveräne Alternative zu Trump zu präsentieren. 
Eine ausführlichere Zusammenfassung der TV-Debatte gibt es wie gewohnt am Abend.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Aktueller Stand der Vorwahlen

Zum Start der Vorwahlen am kommenden Montag habe ich zwei Übersichten zum jeweils aktuellen Stand bei den Demokraten und Republikanern erstellt. Darin enthalten sind die jeweils gewonnenen Delegiertenstimmen nach Bundesstaaten aufgeteilt. Die Übersichten findet ihr rechts in der Navigation unter den bereits bekannten Umfrageübersichten. Die Daten werden wie üblich ständig aktualisiert.
Da die Tabellen sehr groß sind, rutschten die früheren Posts von der Startseite auf die Seiten 2, 3 usw. Für die weiteren bekannten Posts einfach unten auf "ältere Posts" klicken.
Die kommenden Artikel findet Ihr wieder wie üblich aktuell auf der Startseite.
Viele Grüße
Thomas

Gesamtstand der Vorwahlen bei den Demokraten

Aktueller Gesamtstand und Ergebnisse der Vorwahlen bei den Demokraten

Noch zu vergebende Delegiertenstimmen: 0
Für den Sieg benötigte Stimmen: 2383

Die Anzahl der zu vergebenden Delegiertenstimmen (inkl. Superdelegierte) kann in Einzelfällen noch leicht abweichen. Die sogenannten Superdelegierten sind im Gesamtergebnis bereits mit eingerechnet und werden mit ausgewiesen. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Zuordnung der Superdelegierten auf bisherigen Äußerungen dieser Personen beruht, sich wieder verändern kann und zudem nicht bindend ist. 715 der gesamten ca. 4763 Delegierten sind sog. Superdelegierte. Diese können unabhängig für einen der beiden Kandidaten votieren. Derzeit (07.06.) wird damit gerechnet, dass bereits 546 Stimmen auf Hillary Clinton entfallen und 47 auf Bernie Sanders. 124 scheinen noch ungebunden zu sein. Die genaue Aufteilung befindet sich hier. Auch wenn einige Stimmen der Superdelegierten bereits "feststehen", werden diese in der Tabelle erst nach Ablauf der Vorwahl in den jeweiligen Bundesstaaten eingepflegt. In den Einzelergebnissen zu den Bundesstaaten bezieht sich der erste Wert in den Klammervermerken auf die sicher gewonnenen Delegierten und der zweite Wert stellt die Superdelegierten dar. Die in der Tabelle aufgeführten Superdelegierten werden nicht täglich aktualisiert.



Bundesstaat/Kandidat


Hillary
Clinton
Bernie
Sanders
offene
Super-delegierte
Sichere Delegierte
2219
1831
-
Vorläufige Superdelegierte
533
43
139
Gesamt
2752
1874
139
Anzahl Delegierte ↓
Hillary
Clinton
Bernie Sanders
offene Super-delegierte
Iowa
52
30 (23+7)
21 (21+0)
1
New Hampshire
32
15 (9+6)
15 (15+0)
2
Nevada
43
25 (20+5)
16 (15+1)
2
South Carolina
59
44 (39+5)
14 (14+0)
1
Alabama
60
49 (44+5)
9 (9+0)
2
American Samoa
10
8 (4+4)
3 (2+1)
0
Arkansas
37
27 (22+5)
10 (10+0)
0
Colorado**
79
34 (25+9)
41 (41+0)
3
Georgia
116
84 (73+11)
29 (29+0)
4
Massachusetts
116
65 (46+19)
46 (45+1)
5
Minnesota
93
42 (31+11)
49 (46+3)
2
Oklahoma
42
18 (17+1)
22 (21+1)
2
Tennessee
76
49 (44+5)
23 (23+0)
4
Texas
252
167 (147+20)
75 (75+0)
9
Vermont
26
3 (0+3)
22 (16+6)
1
Virginia
110
75 (62+13)
33 (33+0)
1
Kansas
37
11 (10+1)
23 (23+0)
3
Louisiana
59
44 (37+7)
14 (14+0)
1
Nebraska
30
13 (10+3)
15 (15+0)
2
Maine
30
11 (8+3)
18 (17+1)
1
Michigan
147
75 (63+12)
67 (67+0)
5
Mississippi
41
34 (31+3)
7 (5+2)
0
Auslands-Amerikaner
17
6 (4+2)
10 (9+1)
1
Northern Marianas
11
9 (4+5)
2 (2+0)
0
Florida
246
164 (141+23)
75 (73+2)
7
Illinois
182
102 (79+23)
78 (77+1)
2
Missouri
84
49 (36+13)
35 (35+0)
0
North Carolina
121
69 (60+9)
48 (47+1)
4
Ohio
160
95 (81+14)
63 (62+1)
2
Arizona
85
47 (42+5)
35 (33+2)
3
Idaho
27
6 (5+1)
20 (18+2)
1
Utah
37
8 (6+2)
29 (27+2)
0
Alaska
20
4 (3+1)
14 (13+1)
2
Hawaii
34
14 (8+6)
18 (17+2)
2
Washington
118
37 (27+10)
74 (74+0)
7
Wisconsin
96
44 (38+6)
49 (48+1)
3
Wyoming
18
11 (7+4)
7 (7+0)
0
New York
291
179 (139+40)
108 (108+0)
4
Connecticut
71
43 (28+15)
27 (27+0)
1
Delaware
31
21 (12+9)
9 (9+0)
1
Maryland
118
76 (60+16)
36 (35+1)
6
Pennsylvania
210
127 (106+21)
83 (83+0)
0
Rhode Island
33
20 (11+9)
13 (13+0)
0
Indiana
92
46 (39+7)
44 (44+0)
2
Guam
12
9 (4+5)
3 (3+0)
0
West Virginia
37
17 (11+6)
20 (18+2)
0
Kentucky
60
30 (28+2)
27 (27+0)
3
Oregon
74
33 (26+7)
38 (35+3)
3
Virgin Islands
12
8 (6+2)
1 (1+0)
3
Puerto Rico
67
41 (36+5)
24 (24+0)
2
Kalifornien
546
333 (269+64)
206 (206+0)
11
Montana
27
10 (10+0)
11 (11+0)
6
New Jersey
142
91 (79+12)
49 (47+2)
2
New Mexico
43
25 (18+7)
16 (16+0)
2
North Dakota
23
6 (5+1)
14 (13+1)
3
South Dakota
25
11 (10+1)
10 (10+0)
4
District of Columbia
46
39 (16+23)
6 (4+2)
1
Quelle: https://ballotpedia.org/Important_dates_in_the_2016_presidential_race

**Die abschließende State Convention in Colorado hat nochmal eine Verschiebung der Delegierten von 38 zu 28 auf 41 zu 25 für Sanders ergeben.